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Nähe zu Nachbarn und Freunden

Weihnachtsfest in Altbensdorf Nähe zu Nachbarn und Freunden

Ein gemächlicher und gemütlicher Weihnachtsmann hat die Kinder auf dem Weihnachtsfest in Altbensdorf bereits beschert. Organisiert hat das Gemeinschaftsfest die Karsten Rexhausen und Heidi Kriesel. Sie vertreten zwei wichtige Vereine im Ort.

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Weihnachts-Osterhasen: Viel Spaß in Altbensdorf beim Fest.

Quelle: Malo

Altbensdorf. Als sich am Samstag mit schwachem Rot und dunklem Blau am Horizont der Tag in Altbensdorf verabschiedete und die Häuser und Bäume scharfe Konturen annahmen, gingen überall die Lichter an. Zu dieser frühen Abendstunde richteten sich Frauen und Männer vor dem Gerätehaus der Feuerwehr auf den Besuch ihrer Nachbarn und Freunde zum 9. Weihnachtsfest ein. Aber während ringsum im Dorf Lichter an Bäumchen, Hecken, und Fassaden vom nahen Fest kündeten, wurden hier in der breiten Schale Holzfeuer und Schwedenfeuer entzündet, um zweierlei Wärme zu verbreiten.

Als dann auch die Holzkohle des Grills glühte und Glühwein und Tee in den Kesseln zu dampfen begannen, hatten die Mitglieder der Mucki-Buden-Truppe vom Sport- und Spiel-Verein Altbensdorf und Heidis Fußball spielende Hasen alle Vorbereitungen für den Empfang des Weihnachtsmannes getroffen.

Nach dessen angekündigtem Eintreffen unterbrachen die Kinder in gespannter Erwartung das Backen von Stockbrot und wandten sich wie die Erwachsenen der Straße zu. Auf dem Sozius eines sicher selten so gemächlich fahrenden Motorrades saß ein behäbiger und daher gemütlich wirkender Weihnachtsmann. Ihm waren zwei rot bemützte Kursanten beigeordnet worden, die die von Sponsoren gestifteten Geschenke verteilten, nachdem die kleinen Empfänger ängstlich oder selbstbewusst Sprüche vorgetragen hatten.

Die Freude über die Dialoge und die Zweifel der Kleinen an der Echtheit des dicken Mannes mit dem weißen Bart erwärmte die Herzen der Umstehenden, die sich als Nachbarn, Freunde oder Verwandte allesamt nahe waren. Auch als sie beim Schätzen des Gewichtes einer Wurst oder eines mit Holz gefüllten Sackes zeitweilig zu Konkurrenten wurden, änderte das nichts.

Karsten Rexhausen von der Mucki-Bude und Heidi Kriesel von Heidis Hasen, deren Köpfe lange Ohren schmückten, beobachteten mit Genugtuung das Geschehen auf dem kleinen nur 25 mal 25 Meter messenden Geviert, das die Leute auch räumlich zur Nähe zwang. „Wir wollen für Nähe der Menschen untereinander und angesichts der Kälte da draußen in der Welt für Wärme sorgen“, sagte die junge Frau. „Ich empfinde das als Vorschuss auf Weihnachten, nun kann das Fest kommen.“

Von Jürgen Krumnow

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