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Brandenburg/Havel Neue Stadtmarina in Brandenburg eröffnet
Lokales Brandenburg/Havel Neue Stadtmarina in Brandenburg eröffnet
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00:17 04.05.2016
Sarah Engel an ihrem Lieblingsplatz, privat ist sie solo. Quelle: C. Nack
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Brandenburg/H

Die Stadtmarina mit 65 Sommerliegeplätzen ist am Samstag nach 15-monatiger Bauzeit und nächtlichem Endspurt eröffnet worden. Die Farbe am Hafengebäude war noch frisch. Daher galt der Dank der 26-jährige Inhaberin Sarah Engel, der man den Stress nicht anmerkte, zuerst Bauleuten und Helfern, dann der Stadt. Vom Slipen über Liegeplätze und Verleih bis zum Winterlager wird dem Wassertouristen der volle Service geboten. Auch Caravan-Camper kommen im Grünen auf ihre Kosten. Mehrere hundert Gäste pilgerten zur von Shantychor, Songwriterin Cate Roennert und DJ umrahmten Eröffnungsparty.

Die aus Waren an der Müritz stammende junge Unternehmerin hatte das 1,7 Hektar große Areal des alten Stadthafens am Silokanal im August 2014 von der Stadt gekauft und ist mit ihrer Firma Charterpoint von Werder, wo sie sich nicht erweitern konnte, nach Brandenburg gewechselt. Sie erinnerte an die Herausforderung, eine komplette Brachfläche zu gestalten und ein Hafenbecken anzulegen. So mussten 20 000 Kubikmeter Sand bewegt werden, was rund 1000 Lkws entspreche. Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann rief die zeitliche Abfolge von der Standortentscheidung im Dezember 2013 bis zum Baustart im Januar vorigen Jahres ins Gedächtnis. „Brandenburg Nord war die richtige Wahl“, betonte sie. „Die Stadtmarina ist eine wunderschöne Ergänzung für Wassersportler und Camper von überall her, bietet aber auch Brandenburgern eine neue Aufenthaltsqualität und ist eine Bereicherung für die Stadt.“

Eine Portion Mut gehört dazu: Mit Hilfe von Fördermitteln und mit Rückendeckung ihrer Eltern, die seit 2002 an der Müritz ein erfolgreiches Charterunternehmen und eine Bootswerft betreiben, hat die 26-Jährige „ein paar Millionen Euro im einstelligen Bereich“ investiert. Im Hafenbecken gibt es 50 Bootsplätze, 15 weitere an der Kaimauer. „Wir haben schon etwa 35 Dauerlieger aus ganz Deutschland und Brandenburg“, sagt die Marina-Chefin, die nach eigenen Angaben sechs Vollzeitangestellte beschäftigt. „Das Holz der Mole stammt vom Abriss des Palastes der Republik“, erzählt die Kauffrau für Tourismus und Freizeit.

Die 650 Quadratmeter große Winterlagerhalle sei komplett ausgebucht. „Wir überlegen eine Erweiterung auf dem Nachbargrundstück.“ Die Slipanlage sei für bis 16 Meter und 20 Tonnen schwere Boote ausgelegt, könne auch mit eigenen Trailern öffentlich genutzt werden. Demnächst soll eine Dieseltankstelle in Betrieb gehen. Die 25 Campingplätze haben Strom-, Wasseranschluss und Abwasserentsorgung. Im sonnengelben Hafengebäude befinden sich mit viel Stil eingerichtet Sanitärräume und Küche. Geplant seien noch zwei, drei Ferienwohnungen. Ab Mitte Mai soll ein kleines Bistro eröffnen, später die Gastronomie über das Restaurantschiff „Fritze Bollmann“ erfolgen, für das Engel einen Pächter sucht.

Von Claudia Nack

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