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Brandenburg/Havel Junge Straßenwärter starten ins Berufsleben
Lokales Brandenburg/Havel Junge Straßenwärter starten ins Berufsleben
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14:43 06.07.2018
Freisprechungsfeier für Straßenwärter im Industriemuseum. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Im Winter den Schnee räumen und Glatteis verhindern, im Sommer das sogenannte Begleitgrün am Straßenrand kurzhalten. Das sind nur zwei Aufgaben, die die Männer und Frauen in orange auf den Bundes- und Landesstraßen sowie auf den vielen Autobahnkilometern in Brandenburg zu erledigen haben.

25 junge Leute durften jetzt im Brandenburger Industriemuseum mit Freunden und Familien ihre erfolgreich bestandene Abschlussprüfung in der Ausbildung zum Straßenwärter feiern.

25. Freisprechungsfeier für den Ausbildungsberuf Straßenwärter. Quelle: JACQUELINE STEINER

Reinhardt Stuhr, Vorstand für zentrale Dienste beim Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg und Staatssekretärin Ines Jesse aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung gratulierten in der Festveranstaltung am Donnnerstag zum Eintritt ins Berufsleben. Stuhr hob dabei auch ein kleines Jubiläum hervor. „Im 25. Jahr in Folge können wir wieder frisch gebackenen Straßenwärtern zu ihrer Freisprechung gratulieren.“

Ab dem ersten Lehrjahr sind Straßenwärter-Azubis mit ihren Kollegen aus der jeweiligen Straßenmeisterei viele Kilometer auf dem Asphalt unterwegs, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Um dem breitgefächerten Aufgabenbereich gerecht zu werden, sind die Azubis regelmäßig im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) in der Brandenburger Friedrich-Franz-Straße zu Gast.

Beruf mit langer Tradition

Dort werden von Mauerarbeiten über den Trocken- und Fliesenbau bis hin zum Beton- und Straßenbau die nötigen Grundlagen für den traditionsreichen Beruf gelegt. Seit im 18. Jahrhundert waren Straßenwärter auf den damaligen Chausseen unterwegs, um für die gute Befahrbarkeit zu sorgen, damals noch für Pferd und Kutsche.

Heute gehört zur Ausbildung der Erwerb des Führerscheins in den Klassen C und CE, um die verschiedenen Fahrzeuge im umfangreichen Fuhrpark der Straßenmeistereien lenken zu können.

Neben dem Normalbetrieb, zu dem vor allem die Instandhaltung der Straßen und Nebenanlagen gehört, rücken die Straßenwärter auch im Notfall aus. Sie sichern Unfallstellen und lenken den Verkehr bis Rettungsmaßnahmen und die Beräumung abgeschlossen sind.

Von Christine Lummert

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