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Brandenburg/Havel Kloster Lehnin plant neue Tempo-30-Zonen
Lokales Brandenburg/Havel Kloster Lehnin plant neue Tempo-30-Zonen
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08:01 22.03.2018
Für die Ortsdurchfahrt von Meßdunk soll Tempo 30 gelten. Quelle: JACQUELINE STEINER
Kloster Lehnin

Die Gemeinde Kloster Lehnin plant neue Tempo-30-Zonen. So soll die reduzierte Geschwindigkeit künftig vor der Kita Kinderland in Damsdorf, in der Dorfstraße in Nahmitz vor dem Heim für ältere Menschen und in Lehnin vor dem Altenhof in der Kurfürstenstraße 22 gelten.

Eine Tempo-30-Zone soll zudem in der kompletten Berliner Straße in Damsdorf, im Friedensweg in Krahne und in Meßdunk eingeführt werden. Im Hauptausschuss der Gemeinde sprachen sich am Dienstagabend sieben Mitglieder dafür und einer dagegen aus. Der Bauausschuss hatte zuvor einstimmig dafür gestimmt. Das letzte Wort aber, ob das Tempolimit tatsächlich kommt, liegt bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises.

Im Vorfeld hatten die Ortsbeiräte mehrere Tempolimits auf ihre Wunschlisten gesetzt. Bei der überwiegenden Zahl davon aber hat die Gemeindeverwaltung bereits abgewunken mangels Erfolgschancen .

So hatte der Nahmitzer Ortsbeirat für die Alte Göhlsdorfer Straße Tempo 30 gewünscht. Die Verwaltung sieht dort jedoch keine erhöhte Gefahr für Fußgänger. Die Straße sei fünf Meter breit und in gutem Zustand. Gleiches gelte für den Vorschlag der Nahmitzer, vor den Bushaltestellen in der Dorfstraße Tempolimits einzuführen. Ebenfalls scheiterte der Ortsbeirat von Rietz mit seinem Wunsch für Tempo 30 am Spielplatz in der Prützker Straße.

Für die Chausseestraße in Michelsdorf wenigstens Tempo 30 einzuführen, dafür sieht es nach Angaben der Gemeinde derzeit schlecht aus. Die zuständige Mitarbeiterin der Straßenverkehrsbehörde bezweifele ein Überschreiten der Lärm-Grenzwerte in den Nachtstunden, teilt die Gemeinde mit.

Für die Berliner Straße in Damsdorf wird die Gemeinde nun aus Gründen der Schulwegsicherung Tempo 30 beantragen. Der Grund: Die Straße ist nur 2,20 Meter breit und unübersichtlich. Viele Schulkinder nutzen sie für ihren Weg zur Schule.

Für Meßdunk plädiert der Hauptausschuss für Tempo 30 wegen des hohen Verkehrsaufkommens bei Veranstaltungen dort. Bürgersteige gibt es nicht. Anwohner klagen auch über das zügige Tempo von starken landwirtschaftlichen Verkehr durch schwere Zugmaschinen und Traktoren.

Für den Friedensweg in Krahne plädiert die Gemeinde für die reduzierte Geschwindigkeit, weil auch für die untere Krahner Hauptstraße bereits dieses Tempo gelte.

Von Marion von Imhoff

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