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Brandenburg/Havel Neue Wege durchs Alte Dorf
Lokales Brandenburg/Havel Neue Wege durchs Alte Dorf
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16:14 14.06.2018
Bauarbeiter mit Ute Wenzelewski, Gabriela Plagemann von der Verwaltung sowie Ortsteilbürgermeister Ernst Wegerer. Quelle: privat
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Brandenburg/H

Oftmals sind es die kleineren Baumaßnahmen, die wesentlich zum Verschönern des Ortsbildes beitragen. In der Straße Altes Dorf in Schmerzke ist das Umfeld des Friedhofes neben der Kirche mit Zufahrt und Zugang komplett erneuert worden. 118 000 Euro hat es gekostet, davon sind knapp 80 000 Euro über das Leader-Programm gefördert worden. Die zwei Monate dauernden Arbeiten sind von der Brandenburger Firma Beschorner + Otto erledigt worden.

„Die Umgestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes umfasste insbesondere den Bereich zwischen der Fahrbahn und der Friedhofsmauer mit einer Gesamtlänge von 120 Metern“, sagt Ute Wenzelewski vom Bauamt.

Rings um den Friedhof im Alten Dorf von Schmerzke sind die Außenanlagen hergerichtet worden. Quelle: privat

Zum Friedhof wurde erstmalig am vorhandenen Tor eine 3,10 Meter breite, barrierefreie Zufahrt hergestellt. Der Zugang zur Kirche und zum Friedhof an der Treppe wurde komplett erneuert. Die alte Treppenanlage ist durch neue Betonstufen, mit einer Kennzeichnung für sehschwache Bürger ersetzt worden. Zudem ist der 92 Meter lange vorhandene Gehweg mit Betonrechteckpflaster im Farbton „herbstbunt“ komplett erneuert worden.

Am Fahrbahnrand und im Seitenstreifen wurden neun Parkplätze in Längsaufstellung neu angelegt. Zur Entwässerung der Stellflächen kam ein Dränfugenpflaster zum Einsatz. Das Regenwasser wird über eine neu angelegte Rinne aus Beton in eine Mulde geführt und kann dort versickern. Die vorhandenen Lampen an Holzmasten mit Freileitung vor der Kirche wurden durch drei neue Leuchten ersetzt und mittels Solarpaneel betrieben.

Auf den Grünflächen zwischen Parkflächen und Gehweg sind Baumpflanzungen vorgenommen worden. Vorab wurden zwei alte Bäume gefällt. Die beiden neu gepflanzten Brabanter Silberlinden vervollständigen die vorhandene Baumreihe am Gehweg und nehmen in Flucht und Abstand den Alleecharakter der vorhandenen Gehölzpflanzungen auf. Die Pflege des Grüns erfolgt durch die benachbarte Bewohnerschaft der Lebenshilfe e.V. Damit wird deren Akzeptanz bei der Dorfbevölkerung verbessert und eine spürbare Integration in den Ortsteil erreicht.

Von André Wirsing

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