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Neuer Anbau für Dreifaltigkeits-Kita

Katholische Kindertagesstätte Heilige Dreifaltigkeit erweitert sich Neuer Anbau für Dreifaltigkeits-Kita

Erweiterung wird als Speisen- und Gruppenraum verwendet – zudem entstand ein separater Garderobenraum und eine Kinderküche. In Zukunft sollen hier 50 statt 45 Kinder betreut werden.

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Heimleiterin Carina Donner (r.) mit Kindern aus ihrer Kita.

Quelle: Maloszyk

Brandenburg/H. Mehr Platz für die Katholische Kindertagesstätte Heilige Dreifaltigkeit: Ein etwa 35 Quadratmeter großer Raum wurde an das denkmalgeschützte Haus angebaut. Er wird inzwischen schon zwei Monate als Speisen- und Gruppenraum genutzt, doch erst am Freitag feierlich eingeweiht. Das daran angrenzende Zimmer wurde geteilt, so dass es nun ein separates Garderobenzimmer für alle Kinder gibt, vorher waren Jacken und Utensilien auf zwei Etagen verteilt. Damit erfüllt die Kita nun auch alle Brandschutzmaßnahmen. Zudem wurde eine zusätzliche Küche eingebaut, so dass dort sowohl Kinder als auch Erwachsene kochen können – herausschiebbare Podeste ermöglichen eine flexible Nutzung. „Wir wollen etwa zwei Mal in der Woche Koch- und Backstunden mit den Kindern durchführen“, sagte die Leiterin der Kindertagesstätte, Carina Donner. Die Elternsprecher sammelten Geld im Wert von 120 Euro ein und kauften Töpfe, Pfannen, Reiben oder Brettchen für die neue Küche.

Die schon 112 Jahre alte Kita ist im Moment mit 45 Kindern komplett ausgelastet: „Der Bedarf in der Stadt ist sehr groß, die Plätze sind zu knapp“, bemängelt die Leiterin. Durch die räumliche Vergrößerung hat sie nun die Chance, die Kapazität auf 50 hochzuschrauben, die Prüfung hierzu sei fast abgeschlossen. Zudem können nun auch Einjährige aufgenommen werden. Der Hort sei jedoch in diesem Jahr ausgelaufen, weil es keine Nachfrage danach gab.

Pfarrer Matthias Patzelt segnete den Anbau: Er solle Bestand haben und somit eine Art Bild sein, was man den Kindern mitgeben könne. Auch im Leben sei immer das ihnen vermittelte Fundament entscheidend, so dass sie auf „festem Fuße“ laufen können. „Bei Kindern sollte man nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes wählen, denn nur dann kann etwas wachsen“, betonte er. Da es in dem Raum mitunter laut zugeht, wollte der Architekt Jörg Ruge aus Kloster Lehnin eine schalldämpfende Decke einbauen, die auch das eingebaute Licht überall im Raum verteilt. Durch die bodentiefen Fenster kommt auch natürliches Licht gut hinein.

Die Firma Müller Bau GmbH fertigte den Rohbau und erledigte Estrich- und Putzarbeiten. Die Firma wurde archäologisch begleitet, da sich die Kita in einem denkmalgeschützten Haus befindet. „Die Denkmalpflege hat alles dokumentiert und analysiert und das Erdreich weggenommen, so dass sie bis auf die alten Schichten aus dem Mittelalter stießen“, sagte Gunter Volland, der von Mai bis September mit neun Kollegen dort arbeitete. Doch archäologisch bedeutende Funde gab es nicht.

Von Melanie Höhn

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