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Neuer Anlauf für Straßenbau nach Grüneiche

Förderantrag gestellt Neuer Anlauf für Straßenbau nach Grüneiche

Keine kommunale Straße ist maroder als die Verbindung zwischen Golzow und Grüneiche. Jetzt hofft die Gemeinde auf Fördermittel aus dem EU-Topf zur ländlichen Entwicklung. Die Beantragung von Zuschüssen ist vor Jahren schon einmal gescheitert.

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Die Straße zwischen Grüneiche und Golzow ist marode.

Quelle: BÜR

Golzow. Es ist ein holpriger Materialmix aus marodem Asphalt, ausgefahrenem Pflaster und gesprengtem Beton. Mittenmang Schlaglöcher und Pfützen. Kaum eine kommunale Straße im Altkreis Brandenburg ist noch in solch einem schlechten Zustand wie die Verbindung zwischen Golzow und Grüneiche. Das soll anders werden. Die Gemeinde nimmt einen neuen Anlauf, um das rund zwei Kilometer lange Straßenstück auszubauen. Und zwar mit Fördermitteln zum ländlichen Wegebau. Möglich wäre eine Bezuschussung über das sogenannte LEADER-Programm zur ländlichen Entwicklung.

Die Golzower Gemeindevertreter haben die Verwaltung in Brück beauftragt einen entsprechenden Förderantrag zu stellen. Dieser muss allerdings zunächst bei der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel (LAG) auf ein positives Echo stoßen. Erst dann ist der Weg frei für eine Antragstellung beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft. Bis Jahresende will die LAG entscheiden welche Förderanträge Unterstützung verdienen. Allein könnte das klamme Golzow den Straßenbau nicht schultern. Allerdings werden sich die Anlieger an den Kosten beteiligen müssen. Derzeit wird von einer Anliegerbeteiligung von 20 Prozent ausgegangen. Das macht 84 000 Euro bei einer Gesamtbausumme von 420 000 Euro. Gebaut werden soll eine Asphaltstraße mit einer Breite von 4,75 bis 5,10 Meter. Die Planung soll 2017 erfolgen. Der Ausbau könnte 2018 kommen. „Die Gemeinde sollte sich die Chance einer Förderung nicht entgehen lassen“, sagte Bürgermeister Ralf Werner.

Schon 2009 sorgte die Straße für Schlagzeilen, als der damalige Landrat Lothar Koch sich die Sorgen der Golzower bei einem Lokaltermin anhören musste. Doch die Hoffnung auf Hilfe aus dem Konjunkturprogramm des Bundes erfüllte sich nicht. Damals war von 120 000 Euro Baukosten die Rede.

Von Frank Bürstenbinder

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