Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Neuer Anlauf für Straßenbau nach Grüneiche
Lokales Brandenburg/Havel Neuer Anlauf für Straßenbau nach Grüneiche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:10 07.11.2016
Die Straße zwischen Grüneiche und Golzow ist marode. Quelle: BÜR
Anzeige
Golzow

Es ist ein holpriger Materialmix aus marodem Asphalt, ausgefahrenem Pflaster und gesprengtem Beton. Mittenmang Schlaglöcher und Pfützen. Kaum eine kommunale Straße im Altkreis Brandenburg ist noch in solch einem schlechten Zustand wie die Verbindung zwischen Golzow und Grüneiche. Das soll anders werden. Die Gemeinde nimmt einen neuen Anlauf, um das rund zwei Kilometer lange Straßenstück auszubauen. Und zwar mit Fördermitteln zum ländlichen Wegebau. Möglich wäre eine Bezuschussung über das sogenannte LEADER-Programm zur ländlichen Entwicklung.

Die Golzower Gemeindevertreter haben die Verwaltung in Brück beauftragt einen entsprechenden Förderantrag zu stellen. Dieser muss allerdings zunächst bei der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel (LAG) auf ein positives Echo stoßen. Erst dann ist der Weg frei für eine Antragstellung beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft. Bis Jahresende will die LAG entscheiden welche Förderanträge Unterstützung verdienen. Allein könnte das klamme Golzow den Straßenbau nicht schultern. Allerdings werden sich die Anlieger an den Kosten beteiligen müssen. Derzeit wird von einer Anliegerbeteiligung von 20 Prozent ausgegangen. Das macht 84 000 Euro bei einer Gesamtbausumme von 420 000 Euro. Gebaut werden soll eine Asphaltstraße mit einer Breite von 4,75 bis 5,10 Meter. Die Planung soll 2017 erfolgen. Der Ausbau könnte 2018 kommen. „Die Gemeinde sollte sich die Chance einer Förderung nicht entgehen lassen“, sagte Bürgermeister Ralf Werner.

Schon 2009 sorgte die Straße für Schlagzeilen, als der damalige Landrat Lothar Koch sich die Sorgen der Golzower bei einem Lokaltermin anhören musste. Doch die Hoffnung auf Hilfe aus dem Konjunkturprogramm des Bundes erfüllte sich nicht. Damals war von 120 000 Euro Baukosten die Rede.

Von Frank Bürstenbinder

In Rogäsen fesselten sich zwei Jungstörche selbst, weil sie in Bindegarn geraten waren. Ein Vogel überlebte das Drama nicht. 2016 war rund um Brandenburg ein maues Storchenjahr. Die Vögel kamen zu spät aus dem Süden. Und es fehlte im trockenen Frühjahr an Nahrung.

07.11.2016

Eine junge Frau traut sich in die Kirchengruft von Trechwitz (Potsdam-Mittelmark). Amelie Alterauge (28) untersucht die sterblichen Überreste der örtlichen Rochow-Dynastie. Die Anthropologin will herausfinden, wer in dem Gewölbe wirklich bestattet ist. Keine leichte Aufgabe. Denn in einem uralten Eichensarg befinden sich Skelettteile mehrerer Personen.

07.11.2016

„Zwölf heißt: Ich liebe dich.“ Dieses Stück von Jochen Gehle hat das Theater der Altmark Standal am in Brandenburg auf die Bühne gebracht. Doch es scheitert nicht an seinem Thema, einer Liebe zwischen Stasi-Opfer und Stasi-Offizier, sondern an der Dramaturgie der Darbietung.

07.11.2016
Anzeige