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Brandenburg/Havel Neuer Chefarzt der Brandenburger Radiologie
Lokales Brandenburg/Havel Neuer Chefarzt der Brandenburger Radiologie
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12:57 15.04.2019
Seit 15. Februar leitet Andreas G. Schreyer (49) das Institut für Radiologie des Städtischen Klinikum Brandenburg. Quelle: Stefan Specht/Klinikum Brandenburg
Brandenburg/H

Die Radiologie des Städtischen Klinikums Brandenburg steht unter neuer Leitung. Zum 15. Februar hat Andreas G. Schreyer (49) die Position des Direktors übernommen. Zeitgleich erfolgt eine Umbenennung des Instituts in „Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie“, teilt dass Klinikum an diesem Montag mit.

Der Medizinprofessor folgt der bisherigen Chefärztin Brigitte Menzel, die nach, wie es heißt, „verdienstvoller Tätigkeit im Januar 2019 in den Ruhestand verabschiedet wurde“.

Andreas Schreyer wird zitiert mit den Worten, dass es sich außerordentlich freue, die Radiologie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und in der Stadt „in eine spannende und faszinierende Zukunft führen und bringen zu dürfen“.

Warmherzige Kollegialität

Schreyer: „Der überall spürbare Gründungsgeist der MHB und die warmherzige Kollegialität am Klinikum Brandenburg motivieren mich, hier gemeinsam Hochleistungsmedizin und zugleich breite medizinische Versorgung auf Spitzenniveau weiter auszubauen.“

Für den Wechsel von der Donau an die Havel sprachen zwei Gründe: „Die Herausforderung der Leitung einer Einrichtung und der Gründerspirit der Medizinischen Hochschule Brandenburg“.

Professor Schreyer tritt mit dem Ziel an, dass bisherige Leistungsspektrum des Instituts weiterzuentwickeln und die Forschung und Lehre in der Radiologie in Brandenburg zu etablieren. Er möchte mithilfe innovativer Techniken Impulse setzen und das Potenzial der interventionellen Radiologie für die Patienten in Brandenburg voll ausschöpfen.

In Niederbayern geboren

Der in Straubing geborene Schreyer wurde an der Universität Regensburg promoviert und war zwei Jahre lang MRI Research Fellow an der Harvard Medical School in Boston. An der Universität Erlangen/Nürnberg legt er im September 2009 seinen Master of Health Business Administration ab.

Nach der Habilitation in Radiologie im März 2007 wird er im Juni 2011 von der Universität Regensburg zum außerplanmäßigen Professor berufen. Schreyer ist Autor von mehr als 180 wissenschaftlichen Publikationen und 23 medizinischen Buchbeiträgen.

Vize-Direktor in Regensburg

Bei nationalen und internationalen Kongressen hat er dabei mehr als 400 Vorträge gehalten. Aufgrund seiner radiologischen Expertise durfte er die Deutsche Röntgengesellschaft bei bisher 14 nationalen und europäischen medizinischen Leitlinien vertreten.

Vor seinem Umzug nach Brandenburg war er als stellvertretender Direktor der Radiologie am Universitätsklinikum Regensburg und kommissarischer Chefarzt am Donau-Isar-Klinikum Deggendorf tätig.

Von MAZ

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