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Brandenburg/Havel Neuer Tiefstand: 8,3 Prozent Arbeitslosigkeit in der Stadt
Lokales Brandenburg/Havel Neuer Tiefstand: 8,3 Prozent Arbeitslosigkeit in der Stadt
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18:04 30.10.2018
  Quelle: Patrick Seeger/dpa
Brandenburg/H

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Brandenburg/Havel und der näheren Umgebung ist auch im Oktober günstig gewesen. Noch einmal ist die amtlich registrierte Arbeitslosigkeit leicht gesunken.

Im Geschäftsstellenbezirk der Arbeitsagentur Brandenburg/Havel waren im Oktober etwas mehr als 4000 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, davon etwas mehr als 3000 in der Stadt und 1000 in den umliegenden Gemeinden., wie Agenturleiterin Petra Kaden berichtet.

Im Altkreis sank die Quote somit auf 7,0 Prozent, in der Stadt Brandenburg/Havel auf 8,3 Prozent, beides Werte, die so niedrig sind wie noch nie in der jüngeren Geschichte der Stadt und des Umlandes. Allerdings fällt der Rückgang der Arbeitslosigkeit verglichen mit anderen Regionen nicht größer aus.

Tiefbau-Beschäftigte entlassen

Der positive Trend wird in den nächsten Monaten nicht zwingend anhalten, denn die Behörde hat bereits Meldungen erhalten von Bürgern, die ihren Job verlieren. Das gilt den Angaben zufolge für Arbeitnehmer, deren befristete Arbeitsverträge im ZF-Getriebewerk auslaufen (MAZ berichtete) ebenso wie wie 14 Tiefbau-Beschäftigte des Brandenburger Unternehmens Beschorner und Otto.

Agenturchefin Kaden ist gleichwohl optimistisch, dass die Fachkräfte sehr schnell wieder in sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelt werden können. Dabei helfen nach ihrer Erfahrung die Stellen- und die Arbeitgeberbörsen der Arbeitsagentur, zu denen die Behörde gezielt geeignete arbeitslose Bürger einlädt.

Gesucht auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt sind nach wie vor Krankenschwestern und -pfleger, aber auch Reinigungskräfte und vereinzelt auch durchaus Bauarbeiter.

Zahl der Hartz-IV-Haushalte rückläufig

Jobcenter-Vizegeschäftsführer Guido Arndt meldet für seine Behörde ebenfalls einige positive Tendenzen. So liegt die Anzahl arbeitsloser Menschen; die älter sind als 50, immer noch bei über 1000. Doch sei im Vergleich zum Oktober des Vorjahres ein Rückgang um mehr als 11 Prozent in dieser Gruppe zu verzeichnen.

Ganz langsam sinkt in der Stadt auch die Zahl der sogenannten Bedarfsgemeinschaften mit Hartz-IV-Leistungen. 5322 dieser Haushalte sind registriert, das sind vier Prozent weniger als vor einem Jahr. 6383 erwerbsfähige Bürger, die Hartz IV erhalten, bedeuten einen Rückgang um fünf Prozent.

Ein-Euro-Jobs waren in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit ein großes Thema. Die Bedeutung hat längst nachgelassen, doch noch immer gibt es diese Jobs mit 20 Stunden Arbeit in der Woche, die für 1,30 Euro pro Stunde Bürger erreichen soll, die (noch) nicht auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln sind.

Von Jürgen Lauterbach

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