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Neues Zuhause für die Buga-Möbel

Gastronomie in Brandenburg Neues Zuhause für die Buga-Möbel

Was im vorigen Jahr von Hunderttausenden bestaunt und für schön befunden worden war, ist einfach zu schade, um es wegzuwerfen. Das sagte sich auch Gartenbauer Thomas Hurt und fand eine ganz neue Verwendung für die Buga-Möbel, die im Vorjahr am Packhof zu bewundern waren. Nun schmücken sie sein Café in der Brandenburger Innenstadt.

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Jacqueline Uciechowski (links) und Nadine Lehmann servieren jetzt im „Buga-Café“.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Versprechen gehalten: Mit schwerer Technik sind die Gartenbauer Thomas Hurt und Sven Keller von H & K Gartendesign Brielow vor dem Café Coffee Corner in der Steinstraße angerückt und haben Pflanzkübel aufgestellt. Anfang Oktober vorigen Jahres hatten unbekannte Diebe mitten in der Nacht die drei vorhandenen Kübel mit Bambusbepflanzung einfach abtransportiert. Der Schaden betrug um die 1000 Euro.

Hurt ist Stammgast beim Gastronomen Guido Sliwka, er versprach diesem, im Frühjahr beim Beschaffen und Bepflanzen neuer Kästen zu helfen. Gesagt, getan. Es trifft sich gut, dass H & K gerade damit beauftragt ist, das ehemalige Buga-Areal Packhof zu beräumen. Dabei werden an die 100 Betonanker aus der Erde gezogen, versiegelte Flächen aufgebrochen und temporäre Bauten entfernt. Der Auftrag lautet: Beräumen und Entsorgen! Einige Vandalen haben dies am Wochenende missverstanden – sie rissen ein Tor so aus der Verankerung, dass ein Schaden von etwa 2000 Euro entstanden ist.

Mehr als 100 Anker aus dem Boden gezogen

Dabei muss das Gelände verschlossen bleiben, bis es komplett beräumt ist und keine Unfallgefahr mehr besteht. Und es muss auch nicht alles kaputt gemacht werden, was noch andernorts gut verwendbar ist, dachte sich Hurt. Direkt hinterm Eingang zur Buga am Packhof stand der „Garten der Gärten“: In verschieden hohen und langen Betonkästen waren Gärten von den Einkornpflanzungen der allerersten Siedler, über Mittelalter- und Barockgärten bis zu den Wohlfühloasen der Jetztzeit dargestellt.

Von oben betrachtet sah die Anlage aus wie ein Barcode, der heute an jedem Supermarktartikel pappt, damit dieser gescannt werden kann. So war es gedacht: Genauso wie ein Barcode, der nur in der Summe seine „Striche“ funktioniert, ist der „Garten der Gärten“ die Summe aller seiner Vorgänger. Beschriftet waren die Kästen noch mit Zitaten und Aphorismen berühmter und kluger Menschen.

Und nun stehen die Kästen vor dem Coffee Corner, sorgen so auf den Außenplätzen für etwas Gemütlichkeit. „Auf diese Art lebt die Buga noch ein bisschen bei uns fort. Viele Gäste erinnern sich mit guten Gefühlen daran. Und die schweren Kästen schleppt auch so leicht keiner weg“, freut sich Caféhausbesitzer Guido Sliwka.

Von André Wirsing

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