Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Noch kein neuer Vertrag für Theaterchef
Lokales Brandenburg/Havel Noch kein neuer Vertrag für Theaterchef
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:27 07.01.2016
Jörg Heyne Quelle: BT
Anzeige
Brandenburg/H

Ende 2016 endet der Vertrag des Theatergeschäftsführer Jörg Heyne. Ursprünglich wollte sich die Stadt als Gesellschafterin des Theaters bereits im Dezember festlegen, ob sie mit Heyne über das Jahr 2016 hinaus plant, den Vertrag also verlängert oder auslaufen lässt. Es habe dieses Gespräch auch gegeben, bestätigt der Kulturbeigeordnete Wolfgang Erlebach (Linke). Allerdings habe man Heyne noch keine wie auch immer geartete Antwort gegeben, ihm also auch kein Angebot unterbreitet.

Im Laufe des Jahres wolle man sich erneut zusammensetzen und dann entscheiden, so Erlebach. „Wir müssen das nicht übers Knie brechen. Das ist ganz in meinem Sinne“, sagt Jörg Heyne auf Nachfrage der MAZ. Er wisse zwar genau „was ich hier habe“, allerdings auch, „was mir hier fehlt.“ Es gäbe für ihn sicher auch andere Stellen um zu arbeiten, doch es gäbe nichts spruchreifes.

Entscheidung im Laufe des Jahres

Der Theaterchef war in den zurückliegenden Monaten erheblich unter Druck geraten. Die Vertragsverhandlungen mit der künstlerischen Leiterin Katja Lebelt standen kurz vor dem Scheitern, der Aufsichtsrat fühlte sich in Teilen in dieser Frage von ihm hinters Licht geführt und die finanzielle Situation des Hauses ist seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren stetig schlechter geworden. Was, und das bestreiten auch Heynes Kritiker nicht, nicht nur am Geschäftsführer liegen kann. „Mein Vorgänger Christian Kneisel hatte nicht mit den Problemen zu kämpfen, die ich hier habe“, sagt Heyne.

Er habe Investitionen anschieben müssen, die zuvor nicht angepackt wurden, sagt er und benennt als Beispiel neue Computertechnik und Software. Auch die Reduzierung der Zuschüsse für die Kunsthalle Brennabor, von der sich das Theater inzwischen getrennt hat, habe das Ergebnis belastet. Für den Jahresabschluss 2015 „will ich noch keine Prognose wagen“, sagt Jorg Heyne. Doch er sei vorsichtig optimistisch, dass die von ihm verhängte Haushaltssperre und Einsparungen im Personalbereich dazu geführt hätten, dass das Jahresmitte prognostizierte Defizit von 200.000 Euro ausgeglichen werden konnte.

Ausgleich von 200.000 Euro möglich

Vor Heyne liegt nun ein hartes Jahr. Im Januar 2017 läuft der Haustarifvertrag aus. Mit zusätzlicher Freizeit für die Mitarbeiter hatte sich das BT einen gewissen finanziellen Spielraum erkauft. Doch ohne neuen Haustarif fiele das BT zurück in den Flächentarifvertrag und wäre vermutlich handlungsunfähig. Noch im ersten Halbjahr, so hofft Heyne, werde man mit der Gewerkschaft und dem Bühnenverein zumindest zwei Verhandlungsrunden organisieren können um einen neuen Haustarifvertrag aushandeln zu können.

Und auch eine positive Nachricht hat der Geschäftsführer gleich zu Jahresbeginn parat. Nach langer schwerer Krankheit soll jetzt Peter Gülke doch nach Brandenburg kommen, um seinen Job als Chefdirigent anzutreten. Er erwarte ihn Mitte Januar zu einem Besuch um die Arbeit zu organisieren: „Das Konzert im Februar hat Herr Gülke fest im Blick.“

Von Benno Rougk

Brandenburg/Havel Neue berufliche Herausforderung - Katrin Rautenberg verlässt die SVV

Katrin Rautenberg hat ihr Mandat als SPD-Stadtverordnete in Brandenburg an der Havel niedergelegt. Die SPD-Genossin sieht sich künftig nicht mehr in der Lage, ihre Aufgaben in der SVV wahrzunehmen. Hintergrund: Rautenberg tritt eine neue berufliche Position an, die ihr die Arbeit als Stadtverordnete unmöglich macht.

04.01.2016
Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel: Polizeibericht vom 4. Januar - Unbekannte klauen Süßigkeiten

Aus einer als Lagerraum genutzten Garage im Brandenburger Stadtteil Nord haben Einbrecher vermutlich am Wochenende mehrere Kartons mit Süßigkeiten gestohlen. Einen betrunkenen Autofahrer stoppte die Polizei ebenso am Wochenende in Brandenburg an der Havel.

04.01.2016

Fünf Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Ortsverbindung zwischen Brielow und Marzahne (Potsdam-Mittelmark) liegt das Opfer noch auf der Intensivstation des städtischen Klinikums in Brandenburg an der Havel. Der Zustand der verletzten 16 Jahre alten Patientin ist nach Angaben der Ärzte aber stabil.

04.01.2016
Anzeige