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Noch kein neuer Vertrag für Theaterchef

Offene Zukunft Noch kein neuer Vertrag für Theaterchef

Ende 2016 endet der Vertrag des Brandenburger Theatergeschäftsführer Jörg Heyne. Ursprünglich wollte sich die Stadt als Gesellschafterin bereits im Dezember festlegen, ob sie mit Heyne über2016 hinaus plant. Allerdings hat man ihm noch keine Antwort gegeben, also auch kein Angebot. Im Laufe des Jahres wolle man sich entscheiden, so Wolfgang Erlebach.

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Jörg Heyne

Quelle: BT

Brandenburg/H. Ende 2016 endet der Vertrag des Theatergeschäftsführer Jörg Heyne. Ursprünglich wollte sich die Stadt als Gesellschafterin des Theaters bereits im Dezember festlegen, ob sie mit Heyne über das Jahr 2016 hinaus plant, den Vertrag also verlängert oder auslaufen lässt. Es habe dieses Gespräch auch gegeben, bestätigt der Kulturbeigeordnete Wolfgang Erlebach (Linke). Allerdings habe man Heyne noch keine wie auch immer geartete Antwort gegeben, ihm also auch kein Angebot unterbreitet.

Im Laufe des Jahres wolle man sich erneut zusammensetzen und dann entscheiden, so Erlebach. „Wir müssen das nicht übers Knie brechen. Das ist ganz in meinem Sinne“, sagt Jörg Heyne auf Nachfrage der MAZ. Er wisse zwar genau „was ich hier habe“, allerdings auch, „was mir hier fehlt.“ Es gäbe für ihn sicher auch andere Stellen um zu arbeiten, doch es gäbe nichts spruchreifes.

Entscheidung im Laufe des Jahres

Der Theaterchef war in den zurückliegenden Monaten erheblich unter Druck geraten. Die Vertragsverhandlungen mit der künstlerischen Leiterin Katja Lebelt standen kurz vor dem Scheitern, der Aufsichtsrat fühlte sich in Teilen in dieser Frage von ihm hinters Licht geführt und die finanzielle Situation des Hauses ist seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren stetig schlechter geworden. Was, und das bestreiten auch Heynes Kritiker nicht, nicht nur am Geschäftsführer liegen kann. „Mein Vorgänger Christian Kneisel hatte nicht mit den Problemen zu kämpfen, die ich hier habe“, sagt Heyne.

Er habe Investitionen anschieben müssen, die zuvor nicht angepackt wurden, sagt er und benennt als Beispiel neue Computertechnik und Software. Auch die Reduzierung der Zuschüsse für die Kunsthalle Brennabor, von der sich das Theater inzwischen getrennt hat, habe das Ergebnis belastet. Für den Jahresabschluss 2015 „will ich noch keine Prognose wagen“, sagt Jorg Heyne. Doch er sei vorsichtig optimistisch, dass die von ihm verhängte Haushaltssperre und Einsparungen im Personalbereich dazu geführt hätten, dass das Jahresmitte prognostizierte Defizit von 200.000 Euro ausgeglichen werden konnte.

Ausgleich von 200.000 Euro möglich

Vor Heyne liegt nun ein hartes Jahr. Im Januar 2017 läuft der Haustarifvertrag aus. Mit zusätzlicher Freizeit für die Mitarbeiter hatte sich das BT einen gewissen finanziellen Spielraum erkauft. Doch ohne neuen Haustarif fiele das BT zurück in den Flächentarifvertrag und wäre vermutlich handlungsunfähig. Noch im ersten Halbjahr, so hofft Heyne, werde man mit der Gewerkschaft und dem Bühnenverein zumindest zwei Verhandlungsrunden organisieren können um einen neuen Haustarifvertrag aushandeln zu können.

Und auch eine positive Nachricht hat der Geschäftsführer gleich zu Jahresbeginn parat. Nach langer schwerer Krankheit soll jetzt Peter Gülke doch nach Brandenburg kommen, um seinen Job als Chefdirigent anzutreten. Er erwarte ihn Mitte Januar zu einem Besuch um die Arbeit zu organisieren: „Das Konzert im Februar hat Herr Gülke fest im Blick.“

Von Benno Rougk

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