Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Noch keine Ideen für den künftigen Packhof
Lokales Brandenburg/Havel Noch keine Ideen für den künftigen Packhof
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:13 15.04.2019
So leer wie der Packhof ist bisher auch das Fach im Rathaus für die Bürgerideen zur künftigen Gestaltung. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Noch sind keine Nutzungs- und Gestaltungsideen für das künftige Packhofgelände in der Stadtverwaltung eingegangen. Das macht die städtischen Stadtplaner aber noch nicht nervös. Bis Ende des Monats wollen sie noch abwarten.

Erst wenn bis dahin nichts passiert ist, wird das Rathaus diese Form der Bürgerbeteiligung „nachbewerben“. Das gab Andrea Kutzop im vergangenen Stadtentwicklungsausschuss bekannt. Sie leitet den Fachbereich Stadtentwicklung.

Jeder ab 16 kann mitmachen

Nach dem Beschluss der Stadtverordneten hatte die Verwaltung zu einer Art Wettbewerb aufgerufen. Noch bis Mai 2019 kann jeder, der 16 Jahre und älter ist, Wettbewerbsbeiträge mit Ideen einreichen, wie man dieses Filetstück in Innenstadtlage entwickeln könnte.

Lesen Sie mehr dazu hier: http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Fahrplan-fuer-den-Packhof-Ideenwettbewerb-steht und http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Scheller-kontert-Architekten-am-Packhof-aus

Vorschlag Fristverlängerung

Martina Marx von den Bündnisgrünen regte an, die Frist zur Ideensammlung um zwei Wochen zu verlängern. Denn Brandenburger Schulen hätten Anfang Juni Projektwochen, sodass Schüler vor allem in dieser Zeit Ideen entwickeln könnten.

Martina Marx und Birgit Patz (Linke) erinnerten an die Verpflichtung, Kinder und Jugendliche zu beteiligen.

Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) hätte zwar nicht grundsätzlich etwas dagegen, doch andere Stadtverordnete protestierten. „Ich weiß nicht, wie Sie Ihre Kinder erzogen haben, aber man muss Kindern sagen, dass Regeln gelten, die verbindlich sind“, monierte Dirk Stieger (Freie Wähler).

Irritationen

Der Oberbürgermeister ging in der Sitzung auf die Irritationen, die das Herangehen der Stadt bei der Packhof-Entwicklung in der Brandenburgischen Architektenkammer ausgelöst hatte.

Dessen Präsident Christian Keller hatte Architekten und Planer vor einem Monat aufgefordert, sich nicht an einem wie auch immer gearteten Wettbewerb für den Packhof zu beteiligen, weil das in Brandenburg gewählte Verfahren nicht rechtssicher und aus berufsethischen Gründen nicht zu vertreten wäre.

Scheller zählt auf Architektenkammer

Scheller berichtet, dass er inzwischen mit Keller gesprochen und dabei klargestellt habe, dass es sich eben nicht um ein klassisches Wettbewerbs- oder wettbewerbsähnliches Verfahren handelt. Vielmehr finde eine „Ideensammlung“ statt, die sich neben Experten auch an die Bürger der Stadt richte.

Der Rathauschef bewertet das Gespräch mit der Architektenkammer als konstruktiv. Er rechnet „ungeachtet von etwaigen immer noch bestehenden Irritationen“ für das weitere Verfahren damit, das die Kammer die Stadt unterstützt, besonders im künftigen Werkstattverfahren.

Von Jürgen Lauterbach

Die Kitafinanzierung ist ohnehin schon ein komplett undurchsichtiges Gebilde, jetzt will das Land die Kommune zu noch mehr Bürokratie zwingen. Das könnte zu sozialer Auslese führen.

15.04.2019

Von der Donau an die Havel. Andreas G. Schreyer (49) leitet als Nachfolger von Brigitte Menzel das Institut für Radiologie des Städtischen Klinikum Brandenburg. Er spürt Gründungsgeist und warmherzige Kollegialität.

15.04.2019

Glück im Unglück hatten die Insassen eines Audi, als dieser zwischen Brandenburg und Netzen in Flammen aufging. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Es gibt Probleme für den Verkehr.

15.04.2019