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Brandenburg/Havel Im „Fleißigen Lieschen“ über die Havel
Lokales Brandenburg/Havel Im „Fleißigen Lieschen“ über die Havel
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17:40 27.03.2014
Aus Fähre „Nummer IV“ in Berlin wird „Fleißiges Lieschen“ in Brandenburg an der Havel. Quelle: Privat
Brandenburg an der Havel

Die Stadt bekommt nun vier Vaporetti. Doch im Gegensatz zu den legendären „Dampfschiffchen“, die den Linienverkehr auf den Kanälen Venedigs bedienen, können die Havelschiffchen viel schneller an- und ablegen. Nämlich mittels Magnetschalter – die Haltestellen werden so hergerichtet, dass die Fähren während des Ein- und Aussteigens mit Magneten elektrisch festgeklickt werden.
Nach bald eineinhalbjähriger europaweiter Suche nach einem Betreiber ist der Zweckverband direkt vor der heimischen Haustür fündig geworden – nämlich bei der Nordstern-Reederei in Brandenburg an der Havel. „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“, könnte man Goethes „Erinnerung“ zitieren.
Die Reeder Kerstin und Lothar Bischoff haben zur vorhandenen Flotte drei weitere Fähren erworben – von der Stern- und Kreisschifffahrt Berlin. „Wir sind jetzt 30 Jahre im Geschäft, die Teilnahme an der Ausschreibung war ein Muss für uns“, sagt Kerstin Bischoff. Letztlich war die ganze Aktion auch nicht einfach. Im Zweckverband hoffte man lange Zeit, den kompletten Fährverkehr mit einem Zuschuss von einer Million Euro hinzubekommen, ohne dass die Fahrgäste zahlen müssen. Aber so ein Angebot konnte kein Interessent abgeben. Jetzt gibt es eine Mischfinanzierung aus Zuschuss und relativ geringem Fahrpreis.
Zudem mussten sich die Bischoffs harter Kaufkonkurrenz erwehren, ein Hamburger Betrieb wollte die Schiffchen auch erwerben. „Es war bis zum letzten Moment unsicher.“ Die „neuen“ Schiffchen sind noch in Berlin auf der Werft, werden dort fein gemacht, „wir wollen den Menschen nur Schönes anbieten“, sagt die Reederin.
Zusammen mit der bereits vorhandenen „Frieda“ werden alle vier Fähren zur Buga eingesetzt. Sie haben jetzt auch Namen bekommen, die hat sich das ganze Nordstern-Team ausgedacht mit humorigen Bezug auf die Buga: „Fleißiges Lieschen“, „Pusteblume“, „Klatschmohn“ und „Frieda“ bleibt „Frieda“.
Sind sie dann in Brandenburg, wollen die Reeder auch noch an den Schulen zu einem Gestaltungswettbewerb aufrufen, nach den schönsten Entwürfen passend zum jeweiligen Namen werden die Schiffe dann angestrichen, so dass sie schon von Weitem als Buga-Fähren zu erkennen sind. „Im nächsten Jahr wird auch die ganze restliche Flotte auf der Havel und auf den Seen im Ausflugsverkehr unterwegs sein“, verspricht Kerstin Bischoff.

Von André Wirsing

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