Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Notärztin im Rettungsboot
Lokales Brandenburg/Havel Notärztin im Rettungsboot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:34 05.11.2013
Pritzerber Feuerwehrleute und ihr Rettungsboot. Quelle: Frank Bürstenbinder
Anzeige
Pritzerbe

Jede Minute zählt. Doch Ortswehrführer Thomas Betz gibt nur vorsichtig Gas und schaltet das Blaulicht ein. Das Rettungsboot der Pritzerber Feuerwehr ist auf Schleichfahrt. Gesucht wird ein Hausboot irgendwo im Schilfgürtel zwischen Pritzerbe und Fohrde.

Die Leitstelle hat einen Notfall gemeldet. Ein Passagier braucht ärztliche Hilfe. Lebensgefahr! Doch gegen 22 Uhr ist es stockdunkel auf der Havel. Feuerwehrmann Steffen Zweig leuchtet mit einem Handscheinwerfer das Ufer ab. Keine Spur von dem fremden Wasserfahrzeug. Doch es gibt Handy-Kontakt. Nur wissen die Hilfesuchenden selbst nicht, wo genau sie sind. "Dafür zeigte ihr Navi die August-Bebel-Straße an. Wir dachten zuerst, die stecken im Silokanal. Doch es war die Bebel-straße in Fohrde", erinnert sich Jan Lehnhardt, der zur Einsatzzeit Dienst in der Brandenburger Rettungsleitstelle hatte. Deshalb Alarm für Pritzerbe, wo seit zweieinhalb Jahren ein modernes Rettungsboot stationiert ist.

Mit an Bord sind Notärztin Kristina Glaesner, zwei Rettungssanitäter und ein Rettungsassistent. Der Mann, um den es geht, soll im Rollstuhl sitzen. Endlich. Gegenüber der Villa Fohrde stoßen die Retter auf das Hausboot, zwei Insassen machen sich mit Taschenlampen bemerkbar. Die Ärztin und ihre Begleiter vom Rettungsdienst beginnen mit der Behandlung des internistischen Notfalls. Noch rechtzeitig und mit Erfolg. Der 52-jährige Patient kann an Bord bei seinen Mitfahrern bleiben. Den drei Pritzerber Feuerwehrleuten spricht Notärztin und Anästhesistin Glaesner ein großes Dankeschön aus. Auch der leitende Notarzt am Brandenburger Klinikum, Martin Hochstatter, sagte gestern der MAZ: "Kompliment an die Pritzerber. Das war ein perfektes Zusammenspiel."

Von Frank Bürstenbinder

Polizei Brandenburg an der Havel: Polizeibericht vom 4. November 2013 - Handtasche, Geldbörse und Handy weg

+++ Brandenburg an der Havel, Altstadt: Diebe im Einfamilienhaus +++ Brandenburg an der Havel: Einbruch in Garage +++ Brandenburg an der Havel: Supermarkt ist "uneinbrechbar" +++

04.11.2013

Fast anderthalb Jahre war der Verkehrsfluss in der Innenstadt an einem neuralgischen Knotenpunkt unterbrochen. Ab sofort können Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer den Nicolaiplatz wieder weitgehend ungehindert aus und in alle Richtungen passieren.

04.11.2013
Brandenburg/Havel Es kommen Plätze für Fahrräder, Bäume und Läden - Arbeiten vor dem Bahnhof dauern weiter an

Die Arbeiten vor dem Hauptbahnhof werden ins nächste Jahr hineinreichen. Denn ehe die beiden Pavillons nicht gebaut sind, kann der Vorplatz nicht fertig gepflastert werden. Auf dem Pflaster entsteht gerade das Relief mit der Stadtsilhouette. Demnächst gibt es wieder eine Bahnhofsuhr.

06.11.2013
Anzeige