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Nur Lisa Price stimmt dagegen

Wofür Päwesin Geld ausgibt Nur Lisa Price stimmt dagegen

Ohne Haushaltsplan keine Investitionen. Päwesin hat in dieser Woche den Weg für Baumaßnahmen in 2018 freigemacht.Schwerpunkte in den Ortsteilen sind Straßen, Wege und Gräben. Außerdem wird die Zufahrt zum Marienhof erneuert. Nur eine Gemeindevertreterin ist gegen den Etat – Lisa Price (SPD).

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Lisa Price lehnt den Päwesiner Haushalt ab.

Quelle: Andrea Häckert

Päwesin. Im kommenden Jahr will die Kommune vor allem in Tiefbaumaßnahmen investieren. Rund 140 000 Euro sind dafür im Haushalt 2018 vorgesehen, der am Dienstag von den Abgeordneten mehrheitlich auf den Weg gebracht wurde. Ein größerer Posten davon betrifft die Sanierung der Zufahrt zum Marienhof (Alte Gärtnerei) in Höhe von 60 000 Euro. Ferner wird es diverse Reparaturen an kommunalen Straßen, Wegen und Dorfgräben geben. Unter anderem wird der Wendehammer in der Bagower Dorfstraße hergerichtet. Ebenso Entwässerungen in der Brandenburger Straße und in der Bahnhofstraße. Geld fließt auch in neue Info-Schilder am Bagower Bruch und am Burgwall in Riewend. Noch in diesem Jahr soll ein Faltblatt über den Naturlehrpfad um das Bagower Bruch erscheinen. Ein weitere Auflage soll sich 2018 den ehemaligen Ziegeleien widmen. Die Kita wird mit neuen Geräten unter anderem für den Spielplatz bedacht. Für den Rasentraktor der Gemeindearbeiter wird ein Kehrbesen als Anbauteil angeschafft. „Ich bin der Meinung, dass wir einen guten Haushalt hinbekommen haben“, sagte Bürgermeister Hubertus Kühne.

Anderer Meinung ist Gemeindevertreterin Lisa Price (SPD), die gegen den Etatentwurf stimmte. Sie monierte, dass ihr Vorschlag zu einer Umgestaltung des Päwesiner Kirchplatzes keine Berücksichtigung fand. Außerdem forderte sie mehr Geld für die Entwicklung des Fremdenverkehrs. „Ich bin die Tourismusbeauftragte. Doch sie grenzen mich aus, und basteln mit einer Bauamtsmitarbeiterin an einem Flyer“, warf Price dem Bürgermeister vor. Kühne warf der Gemeindevertreterin dagegen vor, Lügen zu verbreiten. Auf einer Vorbesprechung zum Haushalt hatten sich die Abgeordneten über die wichtigsten Positionen verständigt. Dabei war auch Lisa Price zugegen, die die Beratung aber vorzeitig verlassen musste. „Richtig ist, dass es einigen Reparaturbedarf am Pflaster auf dem Kirchplatz gibt. Doch über eine Umgestaltung kann nur zusammen mit den Busgesellschaften gesprochen werden. So weit sind wir noch gar nicht“, stellte Gemeindevertreter Joachim Pelz klar.

Was die Steuern anbelangt, bleibt Päwesin bei dem schon für 2017 festgelegten Hebesatz von 320 für die Gewerbesteuer sowie die Grundsteuer A und B. Für die Seniorenarbeit und Dorffeste ist wie in den Vorjahren Geld eingestellt. Kredite aus den Anfangsjahren sind abgezahlt, beziehungsweise umgeschuldet. Die Gesamtbelastung beträgt zum Jahresende noch 206 000 Euro.

Von Frank Bürstenbinder

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