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OB-Wahl: Van Lessen schafft vorletzte Hürde

Brandenburg an der Havel OB-Wahl: Van Lessen schafft vorletzte Hürde

Jetzt ist es nur noch eine Formalie: Nachdem der Parteilose Jan van Lessen (62) mit überwältigender Mehrheit von SPD, Bündnisgrünen und zuletzt den Linken zum gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten auserkoren haben, muss er am Dienstag nur noch formell von einer kleinen Delegiertenkonferenz nominiert werden.

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Jan van Lessen (rechts) im Gespräch mit Linken-Vormann Lutz Krakau.

Quelle: Rüdiger Böhme

Brandenburg/H. Ohne Gegenstimme, bei nur einer Enthaltung haben sich die Linken am Sonnabend einstimmig für eine OB-Kandidatur des parteilosen Bewerbers Jan van Lessen ausgesprochen.

„Diese Stadt braucht nicht nur Verwalter, sondern auch Gestalter“, warb van Lessen in seiner Rede. Er habe nicht lange im Kommunalwahlprogramm der Linken suchen müssen, um Gemeinsamkeiten mit seinen Zielen zu finden: „Interkommunale Zusammenarbeit, gestärktes bürgerschaftliches Engagement bei kommunalen Entscheidungsprozessen, barrierefreier öffentlicher Personennahverkehr sowie Gerechtigkeit und Solidarität“, kann ich alles so unterschreiben.“ Er wolle unter anderem echte „Bürgerbeteiligung statt Abnicken“, ein Stärken des Ehrenamtes und der Ehrenamtskarte sowie bei der Stadtentwicklung eine Perspektive für Hohenstücken, die über Abriss hinausgehe sowie einen Plan für Nord. Denkbar sei beispielsweise auch ein Bildungszentrum, bei dem alle Schulformen an einem Ort vereinigt sind, eine „digitale Musterstadt“ in Zusammenarbeit von Technischer Hochschule und großen Firmen wie Heideldruck und ZF Friedrichshafen, selbst eine Innenstadtlinie aus autonom fahrenden Bussen sei denkbar.

In der Diskussion mit den Linken-Mitgliedern erörterte er speziell Fragen zum Ehrenamt und zur Bildung für Kinder.

Vor den Linken hatten sich bereits die Bündnisgrünen einstimmig und die Sozialdemokraten mit mehr als 90 Prozent Zustimmung für van Lessen ausgesprochen. Um ihn endgültig als gemeinsamen Kandidaten aller drei Parteien nominieren zu können, bedarf es noch einer Formalie: Eine Delegiertenkonferenz mit je vier SPD- und Linkenmitgliedern sowie drei Grünen nominiert ihn an diesem Dienstag offiziell als gemeinsamen Bewerber. Dann soll der Wahlvorschlag bereits am Mittwoch, 29. November, an die Wahlbehörde übermittelt werden.

Von André Wirsing

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