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Brandenburg/Havel Oberbürgermeisterwahl: van Lessen kandidiert
Lokales Brandenburg/Havel Oberbürgermeisterwahl: van Lessen kandidiert
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10:20 13.11.2017
Jan van Lessen wurde zum Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl gekürt. Quelle: Marion Imhoff
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Brandenburg/Havel

Der SPD-Unterbezirk Brandenburg an der Havel hat am Freitagabend im Bürgerhaus Hohenstücken den parteilosen Jan van Lessen zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl am 25. Februar 2018 gekürt. Ein Antrag von Werner Jumpertz, den Polizisten Carsten Eichmüller als Gegenkandidaten aufzustellen, scheiterte, weil dieser auf eine eigene Kandidatur verzichtete. „Ich unterstütze Jan van Lessen“, sagte Eichmüller.

Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung sollen gestärkt werden

Am 28. November soll es eine Zusammenkunft mit den Grünen und den Linken geben, um van Lessen zum gemeinsamen Kandidaten zu küren. Die Entscheidung der 49 Anwesenden für van Lessen fiel mit 44 Ja-, zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen.

Der 62-jährige Volljurist und frühere Banker van Lessen hatte zuvor in seiner Rede seine Vorschläge für die künftige Stadtpolitik ausgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei Bürgerbeteiligung, Stärkung des Ehrenamtes und die Stadtentwicklung „nicht mehr Investoren zu überlassen werden darf, sondern wieder selbst in die Hand genommen werden muss“.

Der Polizist Carsten Eichmüller verzichtet auf eine eigene Kandidatur. Quelle: Marion Imhoff

Der gebürtige Niedersachse plädiert für verbesserte Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer und für beleuchtete Pendlerparkplätze am Hauptbahnhof, damit man sein Auto auch wiederfände.

Technische Hochschule soll vollwertige Universität werden

Das nannte er als Beispiel, dass die Stadt unter der CDU bisher zu wenig für die Pendler mache“.Seine Vision sei auch, die Technische Hochschule zu einer vollwertigen Universität auszubauen. Scharf forderte van Lessen bezahlbaren Wohnraum für Familien.

Unterbezirksvorsitzender Ralf Holzschuher war zuvor hart mit der früheren Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) ins Gericht gegangen. Er sprach von Spaltung der städtischen Gesellschaft, „Pech und Schwefel“ und „Heuchlern“ im „System Tiemann“. Zugleich verteidigte er, dass die SPD keinen eigenen Kandidaten aufstellte. Nur mit einem gemeinsamen Kandidaten mit den Grünen und Linken gelänge ein neues Miteinander in der politischen Kultur in der Stadt.

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Von Marion Imhoff

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