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Traumberufe beleuchtet im Radioformat

Oberschüler interviewen Vertreter verschiedener Berufssparten Traumberufe beleuchtet im Radioformat

Was ist ein Traumberuf und was zeichnet ihn aus? Dieser Frage sind in den vergangenen Monaten landesweit 425 Jugendliche von 16 Schulen in dem Projekt „YouWiPod“ nachgegangen und haben Interviews mit Vertretern dieser Berufe geführt. Die besten vier wurden am Dienstag in Brandenburg ausgezeichnet.

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Genau hinsehen muss jeder, ob der Wunschjob der richtige ist, etwa in der Kfz-Branche.

Quelle: J. Stähle

Brandenburg an der Havel. Am Dienstag zeichnete das auf Kommunikation zwischen Jugendlichen und Unternehmen spezialisierte Berliner Büro Blau in einem Abschlussfestakt im Brandenburger Industriemuseum die besten vier Interviews aus.

Die radioähnlichen Beiträge haben zum Ziel, eine Berufssparte in Kurzform vorzustellen. Gesendet wurden die Gewinnerbeiträge gestern Nachmittag auf Radio Fritz. Fabian Müller und Dustin Wiznerowicz aus Brandenburg gewannen den dritten Preis. Die beiden Schüler der Oberschule Nord widmeten ihren Beitrag dem Beruf des Mechatronikers und hatten dazu einen Mitarbeiter der Mercedes-Autohaus Jürgens interviewt, der dort für die Lehrlingsausbildung zuständig ist.

Deutschlandweit gibt es nach Angaben des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe 65800 künftige KfZ-Mechatroniker, die derzeit die Ausbildung durchlaufen, wie Sprecherin Claudia Weiler auf MAZ-Anfrage mitteilte. Auch das ist ein spannendes Ergebnis des Berufsorientierungsprojektes „Traumberufe zum Anhören“. Es sind Jobs, die in Deutschland zigtausende Menschen ausüben, die die Jugendlichen vorstellten, wie den des Friseurs. Bundesweit gibt es immerhin 190923 Beschäftigte im Friseurhandwerk.
Den ersten Platz gewannen Konstantin Brühl und Paul Volkmer von der Lenné-Oberschule in Hoppegarten mit ihrer Vorstellung des Berufes des Facharbeiters für Lagerlogistik. Jury-Mitglied Momo Faltlhauser, Redakteurin bei Radio Fritz, lobte die „ganz tolle Gesprächspartnerin“, die die beiden Schüler gefunden hatten, und die anschauliche Sprache des Interviews. „Ich hatte bisher keine Ahnung von diesem Beruf, aber es sind Bilder im Kopf entstanden, von drei Gebäuden auf einem Industriegelände, hin und her flitzenden Kartons und Azubis, die abends tot von der anstrengenden Arbeit ins Bett fallen“.

Auch der zweite Preis ging an die Lenné-Oberschule in Hoppegarten: Ann-Cathrin Jänicke und Paulina Manz hatten kurzerhand einen Referendar ihrer Schule mit den Fragen konfrontiert, auch mit jener, ob er ein Patentrezept gegen freche Schüler wisse. Solche besonderen Fragen honorierte die Jury ebenso wie Kreativität, Verständlichkeit und Informationsgehalt. Eine besondere Erwähnung, wie es hieß, ergatterten Janin Schulze und Selina Wesnick von Otto-Unverdorben-Oberschule in Dahme mit ihrem Interview einer Friseurin.

Auch Jugendliche der Brandenburger Nicolaischule hatten sich mit Beiträgen beworben. Der Jury gehörten neben Frank Baumann, Geschäftsführer des Büros Blau, und der Fritz-Redakteurin auch die Landesschülersprecherin Josephin Bär an. Gefördert wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Brandenburg, der Initiative Oberschule und der Bundesagentur für Arbeit.

Von Marion von Imhoff

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