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Brandenburg/Havel Olympiade der Lebensretter in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Olympiade der Lebensretter in Brandenburg
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16:21 29.05.2016
Das Team der DLRG beim Wasserrettungseinsatz. Als Verletzte stellen sich Mitglieder von der Realistischen Unfall und Notfall Darstellung zur Verfügung. Quelle: Ina Schidlowski
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Brandenburg/H

Seit 25 Jahren gehören die Johanniter zur Stadt Brandenburg. Sofort zu erkennen an dem Logo, das weiße acht-spitzige Johanniterkreuz auf rotem Grund. Am sonnig schönen Sonnabend wimmelte es in der Innenstadt nur so von Johannitern. Doch die Brandenburger hatten keinen Grund zur Sorge. Das war kein Großeinsatz sondern eine „Olympiade“ der Retter.

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Der 12. Landeswettkampf der Johanniter in Brandenburg an der Havel bot realistische Szenarien.

Der 12. Johanniter-Landeswettkampf wurde in der Havelstadt ausgetragen. Dazu hatte der Regionalverband Brandenburg-Nordwest 21 Mannschaften aus Berlin und Brandenburg eingeladen. Darunter auch zwei Gastmannschaften aus Polen und ein Team der DLRG. Mit dem Aufbau des Rettungsdienstes der Johanniter Unfallhilfe in der Havelstadt wurde im März 1991 begonnen. Der Regionalverband gründete sich im Jahr 2005. Heute gehören zu dem gemeinnützigen Verein in der Stadt 150 hauptamtliche Mitarbeiter und 90 Ehrenamtler. „Wir haben heute 470 Johanniter in allen Funktionen im Einsatz“, sagt Bonny Oppermann. Sie ist verantwortlich für die Presse-und Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation dieser Großveranstaltung.

Oberbürgermeisterin und Schirmherrin Dietlind Tiemann lässt sich auf der Festwiese des Heinrich-Heine-Ufers den Parcour der jüngsten Retter von Angelika Steckler-Meltendorf (Vorstand des Regionalverbandes) erklären und vorführen. Während die 9 bis 12- Jährigen äußerst behutsam eine Trage über Hürden und Hindernisse balancieren und die darauf befestigte Schale mit Wasser nicht wackeln darf, schauen die angereisten Landes- und Bundesvorstände interessiert zu. „Die Jugendarbeit ist sicher noch ausbaufähig“, sagt Rüdiger Freiherr von Schnurbein, ehrenamtlicher Vorstand des Regionalverbandes, doch im Allgemeinen zeigt er sich mit der Arbeit in der Stadt zufrieden und freut sich besonders, dass die Geschäftsstelle in der Warschauer Straße nun endlich ausgebaut und saniert wird. Ein gutes Gefühl für die Brandenburger, die den Rettungsdienst, Pflege-und Fahrdienste oder Erste-Hilfe-Kurse in Anspruch nehmen.

Qualifikation für den Bundeswettkampf

Zum 12. Johanniter- Landeswettkampf trafen sich am 28. Mai 21 Mannschaften in

Brandenburg an der Havel.

In Disziplinen wie Herz-Lungen-Wiederbelebung, richtige Lagerung von Verletzten und

lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Unfällen maßen sich die Teilnehmer, darunter auch zwei

Gastmannschaften aus Polen und ein Team der DLRG.

In den einzelnen Kategorien, die nach Alter und Wissensstand gestaffelt sind,

qualifizierten sich die Sieger für den Bundeswettkampf im kommenden Jahr in Koblenz.

Austragungsort waren die Festwiese am Heinrich-Heine-Ufer, sowie der Neustädtische Markt.

Dass sie über ein gutes Fachwissen verfügen, zeigen die Wettkampfmannschaften in verschiedenen Altersgruppen und an unterschiedlichen Fallbeispielen. Die spektakuläre Wasserrettung wirkt zum Beispiel sehr realistisch. Bei dem inszenierten Bootsunfall jammern und schreien die Mimen vom Team für Realistische Unfall und Notfall Darstellung und weisen schockierende Verletzungen auf. Während die Helfer handeln, bewerten die umstehenden Schiedsrichter die Leistungen.

Das Spektrum des Wettkampfes reicht von einem schriftlichen Test bis zum Anlegen von Verbänden, Absetzen des Notrufes oder lebensrettende Sofortmaßnahmen. Gleich fünf Stationen sind auf und um den Neustädtischen Markt verteilt und werden von einem Moderator erläutert. Schlendernd und Eis-schleckend bleibt der eine oder andere Brandenburger stehen und beobachtet das Treiben aus sicherer Entfernung.

Stellt man sich direkt daneben und schaut beispielsweise dem Rettungsassistenten Mathias Benke bei der Arbeit zu, weiß man, das ist ein Profi. Er startet mit seinem Team, einer S-Mannschaft, in der höchsten Kategorie. „Solche Fälle, wie sie hier simuliert werden, gehören für uns zum Alltag“, sagt der Brandenburger, für den dieser Wettkampf dennoch eine interessante Herausforderung darstellt. Auch wenn die Brandenburger nur wenig Kontakt zu den vielen anwesenden Johannitern aufnahmen, verfolgten sie das durchdachte und kompetente Eingreifen der Retter mit Interesse und Wohlwollen.

Von Ina Schidlowski

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