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Orientierungshilfe für arbeitslose Eltern

Familienmesse in Brandenburg/Havel Orientierungshilfe für arbeitslose Eltern

Das Jobcenter und die Stadt Brandenburg haben am Mittwoch zur zweiten Familienmesse eingeladen. Das Ziel: Arbeit oder eine Ausbildung für arbeitslose Eltern. Mehrere hundert zumeist jüngere Frauen und Männer schauten im Verlauf des Tages auf die große Tafel mit Jobangeboten oder informierten sich an den Ständen von rund einem Dutzend Bildjungsträgern.

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Im Beratungsgespräch: Eine Besucherin der Jobmesse informiert sich über die Angebote.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Das Jobcenter und die Arbeitsagentur in Brandenburg/Havel haben am Mittwoch zur zweiten Familienmesse ins Altstädtische Rathaus eingeladen.

Gabriele Bischoff vom Jobcenter und die Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Köppe möchten Eltern Möglichkeiten aufzeigen, berufstätig zu werden oder eine Ausbildung zu beginnen, obwohl sie sich zugleich um die Erziehung ihrer Kinder kümmern müssen.

Mehrere hundert zumeist jüngere Eltern schauten im Verlauf des Tages auf die große Tafel mit Jobangeboten oder informierten sich an den Ständen von rund einem Dutzend Bildjungsträgern.

Die Brandenburgerin Stefanie Lange (28) ist gelernte Hauswirtschaftshelferin, möchte aber ein Umschulung beginnen. „Ich bin hier, um mir über meine berufliche Zukunft klar zu werden“, berichtet sie. Lisa-Maria Hartung hat dazu bereits konkrete Vorstellungen. Sie möchte als Pressefotografin arbeiten, würde gern eine entsprechende Ausbildung machen oder wenigstens ein Praktikum. Bisher hat sie die Erfahrung gemacht, dass es in ihrem Wunschberuf kaum Ausbildungsstellen gibt. Der Besuch der Familienmesse soll die Fotografin, die eigene Bilder vom Havelfest im Internet veröffentlicht hat, ein Stück weiterbringen.

Einen solchen Schritt nach vorn verspricht sich auch Stefan Kemske von der Veranstaltung im Rolandsaal. Der Fachlagerist strebt eine Umschulung an, auch im Hinblick auf das Baby, das im Oktober erwartet wird. Seine Partnerin Annika Goebe möchte nach der Babyzeit auch wieder ins Berufsleben einsteigen. Keine so guten Erfahrungen hat der werdende Vater bisher mit Zeitarbeitsfirmen gemacht.

Die meisten Stellenangebote, die das Brandenburger Jobcenter in der Saalmitte an eine lange Tafel geheftet hat, betreffen Handwerksberufe. Maurer und Drucker werden gesucht, Metallbauer und Elektroinstallateure und Schweißer. Aber auch ein Fahrlehrer wird gesucht, ein Schornsteinfeger und ein „Fischwirt See und Fluss“. Wer den Job als Fahrzeugpfleger haben möchte, sollte Begeisterung für Kraftfahrzeuge mitbringen, empfiehlt die Stellenausschreibung.

„Die Familie ist das Fundament, von ihr gehen die Impulse aus, sie ist wesentlich für Erziehung, Bildung und soziale Sicherheit“, erläutert Jobcenter-Geschäftsführer Michael Glaser den Sinn der auf Familien zugeschnittenen Messe, die erstmalig im vergangenen Sommer stattgefunden hat. Gekommen sind diesmal auch auffällig viele Familien, deren Wurzeln außerhalb Deutschlands liegen.

Von Jürgen Lauterbach

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