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Ost-Cola-Schau und -Party in Brandenburg

Himmel und Menschen unterwegs Ost-Cola-Schau und -Party in Brandenburg

Die Ost-Cola-Macher haben die vierte Ausstellung in der Johanniskirche und die Party dazu in der Werft organisiert. Der Zuspruch war riesig. Doch für manche Besucher hatte die Umsetzung der guten Idee einen schalen Beigeschmack.

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Himmel und Menschen strömten zur Schau in die Johanniskirche.

Quelle: Heiko Hesse

Brandenburg/H. Neugierig wandern die Leute von Bild zu Bild. Zwar sind die Fotos recht unscharf, weil auf eine große Kunststoffleinwand gedruckt worden sind – was etliche Besucher monierten. Doch konnte man noch einiges erkennen.

Mehr als 100 Fotos haben die Macher von „Ost Cola“ in ihre vierte Ausstellung eingebunden. Und die Neugierigen strömten zuhauf. Weil das Paulikloster schon vergeben war, nutzten Alexander Pollok und seine Mitstreiter am Samstag die Johanniskirche.

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Unzählige Menschen strömten am Samstagabend in die Johanniskirche. Die Ost-Cola-Macher hatten zur vierten Ausstellung geladen und zur Premiere des zweiten Buches. Doch es gab einige Kritik an der Umsetzung der Idee.

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Unter den Abbildungen fanden sich zahlreiche Ansichtskarten. Schwerpunkt blieb die DDR-Zeit. Doch schon seit einiger Zeit weitet die Ost-Cola-Aktion ihr Interesse an Brandenburger Bildgut auf frühere Jahrzehnte aus. So staunt eine Besucherin über das stolze Kaufhaus von Siegmund Haagen, das bis zu seiner Zerstörung Ende April 1945 am Neustädtischen Markt stand.

Aus dem Bestand der Brandenburger Verkehrsbetriebe kamen Bilder verschiedener Fahrzeuge, die heute wie aus einer anderen Welt erscheinen – so drei Generationen von Ikarus-Bussen auf einem Foto.

Die Schau am Samstag war zugleich Premiere für das nunmehr zweite Ost-Cola-Buch. In diesem finden sich 14 Beiträge aus der Feder von Brandenburgern. In der Regel sind es Erinnerungen, etwa an das geliebte Moped, an die Liebe zum Fußball oder die Mozartkaufhalle. Alle Beiträge reichen in die DDR-Zeit zurück und bereichern auf ihre Weise die Stadtgeschichte.

„Schade, dass die Vorstellung des Buches so sang- und klanglos lief“, meinte Autor Stefan Dippel. In der Tat gab es in der Johanniskirche nur den bescheidenden Stand, an dem man das Buch für 20 Euro erwerben konnte.

Die Party zur Ausstellung stieg in der Werft. DJ Hörnchen, DJ Pasi und DJ Styloop im Wechsel auf und auf beiden Tanzflächen war alles dicht, ging zeitweilig gar nichts.

Von Heiko Hesse

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