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Brandenburg/Havel Osterfeuer für die Enkel ist gesichert
Lokales Brandenburg/Havel Osterfeuer für die Enkel ist gesichert
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17:17 04.04.2016
Der Jugend- und Freizeitverein Trechwitz half Waldbesitzer Axel Bellin (r.) bei der Wiederaufforstung. Quelle: Christine Lummert
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Trechwitz

Wenn in Trechwitz ein Arbeitseinsatz ansteht, rücken oft die Mitglieder des Freizeit- und Jugendvereins aus. „Wir haben schon Bushaltestellenhäuschen gestrichen oder Trechwitzer Straßen gereinigt“, sagt Vereinsmitglied Björn Dähne. Am Samstag hatte Axel Bellin gerufen, ein Trechwitzer Waldbesitzer, der Hilfe bei der Aufforstung einer Kiefernschonung benötigte.

„Vor einem Jahr musste ich leider einen Kahlschlag machen, weil der Borkenkäfer im Wald war“, erklärt Bellin die Aktion. Auf den 1,6 Hektar sollen jetzt wieder Bäume wachsen und die 15 Helfer aus dem Freizeit- und Jugendverein sind eine willkommene Unterstützung. „Vor einigen Jahren haben wir einmal einen Hektar Fläche nur zu zweit mit Kiefern bepflanzt und damals haben wir vier Tage für die Arbeit gebraucht“, erklärt Susan Rönisch, die Lebensgefährtin von Axel Bellin. Am Samstag war alles bis zum späten Nachmittag erledigt.

„Trotzdem hört es sich natürlich gewaltig an, wenn man am Morgen ankommt und weiß, dass wir an einem Tag 16 000 Pflanzen in den Boden bringen sollen“, sagt Dähne. „Wir helfen aber natürlich gerne, zumal uns Axel Bellin, ebenso wie einige andere Trechwitzer Waldbesitzer, in jedem Jahr erlauben, Totholz für unser Osterfeuer aus seinem Wald zu holen“, erklärt Dähne.

Auf einer Kahlschlagfläche wurden 16 000 junge Kiefern gepflanzt. Quelle: Christine Lummert

Zusammen mit Björn Dähne schaut Axel Bellin über den Waldweg in die benachbarte Kiefernschonung und die beiden erinnern sich an ihre Kita-Tage zurück. „Vor 35 Jahren wurde dort ein Kahlschlag gemacht und wir können uns noch erinnern, wie dort neue Bäumchen gepflanzt wurde“, sagen die beiden. Von einem urigen märkischen Kiefernwald ist diese Fläche noch weit entfernt. Dicht an dicht stehen die schmalen Bäume und einige sind schon für eine Durchforstung markiert, um für kräftigsten Exemplare mehr Raum zum Wachsen zu schaffen.

Als Waldbesitzer muss Bellin sehr langfristig denken. „Frühestens in 35 Jahren kann ich zum ersten Mal mit der jetzt gepflanzten Schonung einen minimalen Ertrag erwirtschaften und muss jetzt erst einmal viel Geld in die Hand nehmen“, sagt Bellin, der sich die Waldbewirtschaftung nur im Nebenerwerb leisten kann. „Vor allem die Kosten pro Hektar, die ich an den Wasser- und Bodenverband abführen muss sind schon gewaltig, zumal Waldbesitzer und Landwirte die gleiche Summe zahlen, aber nur durch die Landwirtschaft auch jedes Jahr wieder Geld vom Acker in die Kasse kommt“, sagt Bellin. Seine Söhne Tom (11) und Bastian (9) helfen aber schon mit und werden die nächsten Jahrzehnte beobachten, wie sich die Kiefernschonung entwickelt.

Für die Pflanzen aus der Forstbaumschule Luckenwalde, das Anpflügen des Waldbodens und die Lochmaschine, die das Anpflanzen der kleinen Kiefern erleichtert, musste Bellin 2200 Euro investieren. Trotzdem bleibt dann nur noch die schweißtreibende Handarbeit. Einer rutscht auf den Knien voraus und setzt die etwa 15 Zentimeter kleinen Kiefern in die Löcher und der nächste drückt die Pflanzen fest in die Erde.

Von Christine Lummert

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