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Brandenburg/Havel Packhof: Eck-Areal wird vorerst nicht bebaut
Lokales Brandenburg/Havel Packhof: Eck-Areal wird vorerst nicht bebaut
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18:15 01.11.2016
Bleibt vorerst wilder Parkplatz an der Hammerstraße. Quelle: Malo
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Brandenburg/H

Eine laufende Verkaufsausschreibung zum Eckgrundstück Kleine Münzenstraße/Hammerstraße gestoppt hat die Verwaltung, sagt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU). Die Brachfläche, die derzeit als „wilder Parkplatz“ genutzt wird, war vorgesehen für eine drei- bis viergeschossige Wohnbebauung, bislang erschien die Fläche für die Stadt entbehrlich.

„Es wurde angeregt, erst die weitere Planung der verkehrlichen Erschließung im Bereich der Hammerstraße, Lindenstraße und Augustastraße abzuwarten, um somit möglicherweise künftige notwendige Handlungsspielräume für eine verkehrliche Erschließung zu erhalten.“ Das Inserat und das zugehörige Kurzexposé seien von der Internetseite der Stadt Brandenburg an der Havel entfernt und der vorhandene Interessent schriftlich über die Aussetzung der Anbietung des Grundstücks informiert worden.

Es werde sich in den weiteren Planungen zeigen, ob Teile des Grundstücks für eine Erweiterung der Verkehrsführung in Anspruch genommen werden oder nicht. Bis dies feststeht sei es sinnvoll, das Eckgrundstück noch nicht zu verkaufen. Allerdings bleibe entsprechend des städtebaulichen Rahmenplanes derzeit vorrangig auch das Ziel bestehen, diese Eckfläche mit einer Wohnbebauung zu entwickeln.

Derzeit sind die städtischen Verkehrs- und Straßenplaner beispielsweise mit dem Prüfen des Vorschlages befasst, möglicherweise die hochbelastete Kleine Münzenstraße für den Durchfahrtsverkehr zu schließen. Gleichzeitig soll die parallel führende Augustastraße zweispurig ausgebaut werden, die vorhandenen Parkplätze würden dort wegfallen.

Diese Prüfungen sind notwendig, weil mit einer möglichen weiteren Bebauung des Packhofes mit Hotel und Wohnungen die Verkehrsbelastung rings um Hammer- und Packhofstraße enorm zunehmen würden.

Von MAZonline

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