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Brandenburg/Havel Packhof: Jetzt geht’s los!
Lokales Brandenburg/Havel Packhof: Jetzt geht’s los!
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14:13 13.09.2018
Die Ecke Packhofstraße und Eichamtstraße wird derzeit noch als Parkplatz genutzt. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Alternative Verkehrsführung, Beginn mit Wohnungsbau in den Randlagen, Vorbereiten eines Ideenwettbewerbs sowie einer Bürgerbeteiligung, das sind die Themen. Intensiv mit dem Entwickeln des Packhofareals befassen werden sich die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses ab Oktober, schlägt Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) vor. „Wir erwarten beispielsweise Ende September die Prüfungsergebnisse zu einer alternativen Verkehrsführung. Untersucht wird eine Einfahrt ins ganze Quartier über die Kleine Münzenstraße und eine Ausfahrt über die Augustastraße.“

Zudem habe er mit den Fraktionsvorsitzenden vereinbart, dass die Randlage an der Packhofstraße und entlang der Eichamtstraße abgekoppelt von der Kernfläche entwickelt wird. „Wir wollen eine vorgezogene Entwicklung an der Ecke, ich wünsche mir, dass sich der Stadtentwicklungsausschuss förmlich damit befasst, um eine Entscheidung der Stadtverordneten vorzubereiten“, sagt Scheller am Mittwochabend. Insgesamt sollen vier separate Baugrundstücke ausgewiesen werden, die seperat zu vergeben sind. Die Planungsbehörde bereite gerade einen Vorschlag für einen Kriterienkatalog vor, „der so angelegt ist, dass auch kleinere und lokale Bieter zum Zuge kommen können“. Bei der Ausschreibung der Grundstücke könnten sich natürlich auch Wohnunhgsbauunternehmen und andere Investoren aus der Stadt beteiligen. „Hinsichtlich der Gebote auf einzelne Lose würde ich es begrüßen, wenn man auch angeben kann, welche Zuschläge man auf andere Lose und in welcher Reihenfolge möchte, sofern man bei dem oder den prioritärer gewünschten Losen nicht Bestbietender ist.“ Das alles solle zur Sitzung in vier Wochen diskutiert werden.

Für die zentrale Fläche des Packhofes regt Scheller einen Ideenwettbewerb an. „Wir wollen Planungsziele nicht von einem Blatt weißen Papiers aus entwickeln, sondern auf Grundlage von Gestaltungsvorschlägen.“ Eine solche Idee von zwei engagierten Brandenburgern sei jüngst öffentlich geworden, „alle Ideen sind willkommen, auch wenn sie nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind“. Auf jeden Fall werde es noch Bürgerbeteiligung geben. Mit Blick auf den Kommunalwahlkampf im kommenden Jahr müsse eine Entscheidung getroffen werden: „Wenn es recht schnell eine klare Mehrheit für eine bestimmte Form der Beteiligung gibt, könnten wir es noch vor der Kommunalwahl erledigen, ansonsten müssten die neuen Stadtverordneten entscheiden.“

Von André Wirsing

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