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Brandenburg/Havel Panne: Zwei Tage keine Busse zum Unterricht
Lokales Brandenburg/Havel Panne: Zwei Tage keine Busse zum Unterricht
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07:33 12.04.2017
Obwohl an einigen Schulen unterrichtet wurde, fuhren Montag und Dienstag keine Schulbusse. Quelle: dpa
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Ziesar

Ach du dickes Ei! Die Schulglocke läutet, doch kein Bus fährt zum Unterricht vor. Das passierte am Montag und Dienstag mehreren Schulen in Potsdam-Mittelmark. Dafür mussten kurzfristig Eltern als Fahrdienste einspringen, wie zum Beispiel in Ziesar. Oder die Unterrichtszeiten wurden wohl oder übel dem normalen Linienbusfahrplan angepasst. So in Wollin. Grund der ganzen Aufregung: Für die Kreisverwaltung als Träger des Schülertransportes waren schon Osterferien. Deshalb bestellte der Fachdienst Schülerbeförderung, Kultur und Sport die Busse, die hauptsächlich für die Bedienung der Schulen gedacht sind, bei den vertraglich gebundenen Verkehrsunternehmen ab. Eigentlich ein normaler Vorgang.

Ferien beginnen offiziell erst am Mittwoch

Doch laut Ferienkalender des Brandenburger Bildungsministeriums beginnen die Osterferien im Land offiziell erst am heutigen Mittwoch. Doch auch auf diesem Papier lauert das Kleingedruckte. Am Montag und Dienstag (10./11. April) konnten die Schulen zwei flexible Ferientage einsetzen. Eine Empfehlung des Ministeriums, der nicht alle Schulkonferenzen folgten. „Wir nutzen die flexiblen Ferientage lieber vor Weihnachten oder im März“, so Wollins Grundschulleiter Axel Mäske. Auch in Ziesar, Bad Belzig und Treuenbrietzen wurde Montag und Dienstag unterrichtet. „Diese Entscheidungen kamen leider nicht bei uns an“, sagte Jürgen Otto vom Fachdienst Schülerbeförderung der MAZ auf Nachfrage. Als das Dilemma wenige Tage vor dem 10. April offensichtlich wurde, sah sich der Kreis außerstande die Busunternehmen doch noch in die Pflicht zu nehmen. Die Schulen blieben auf sich gestellt.

Unentschuldigtes Fehlen?

Im Nachhinein lässt sich nicht klären, ob fehlende Kommunikation oder eine falsche Lesart des ministeriellen Ferienkalenders Grund für das Durcheinander war. Schulrätin Heike Noll vom Schulamt in Brandenburg bedauerte die „Irritationen“. Daraus müsse man für die Zukunft lernen. Noll versicherte am Dienstag: „Kinder, die es nicht in die Schule geschafft haben, wird kein unentschuldigtes Fehlen eingetragen.“

Von Frank Bürstenbinder

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