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Brandenburg/Havel Partynacht beim Kneipenfest
Lokales Brandenburg/Havel Partynacht beim Kneipenfest
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17:31 16.10.2016
Die Band Verwöhnaroma spielt beim 28.Kneipenfest in der Brandenburger Theaterklause. Quelle: Ina Schidlowski
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Brandenburg/H

Irgendwie scheinen die Veranstalter des Kneipenfestes das schlechte Wetter gebucht zu haben. Es ist kalt und nieselig. Puh, will man da tatsächlich auf Kneipentour gehen? Welche Frage. Die Innenstadt lebt. Endlich mal wieder was los, Leute treffen, Party machen, gute Musik hören.

Nicht nur drinnen, auch vor den Kneipen trifft man sich, isst Bratwurst, trinkt Bier und freut sich über bekannte Gesichter. Die meisten zieht es in ihre Lieblingskneipe. Das Programm? „Hm, gar nicht gelesen“, antworten viele. Sie fühlen sich in ihrem Stammladen wohl und vertrauen auf den Musikgeschmack der Gastwirte.

Die Brandenburger Innenstadt lebt. Endlich mal wieder was los, Leute treffen, Party machen, gute Musik hören. Zu Hunderten strömten die Gäste am Samstagabend zur 28. Brandenburger Kneipennacht. Nicht nur drinnen, auch vor den Kneipen trifft man sich, isst Bratwurst, trinkt sein Bier und freut sich über bekannte Gesichter.

Doch auch echte Fans gibt es, die genau wegen der Band gekommen sind. In die Ambrosius-Pinte zum Beispiel. Da spielen Gehrock aus Potsdam und weil sie beim letzten Kneipenfest schon für super Stimmung gesorgt haben, sind sie für einige der heiße Tipp des Abends. „Shadow Play“ von Rory Gallagher singt Frontmann Fred Kaatz und auf der kleinen Fläche vor der Band wird wild getanzt und gezuckt. Mit „Come together“ von den Beatles heizt Gitarrist und Sänger Volkmar Klein den begeisterten Gästen ein und selbst vor Alannah Myles „Black Velvet“ schrecken sie nicht zurück. Mit rotzig frecher Stimme haucht Kaatz diesem „Mädel-Song“ ganz neues Leben ein.

„Es ist so schön, bei Euch zu sein“, singt Robby Schulze im Steakhaus Crocodile und alle die sich dicht an dicht drängeln, singen lauthals mit. Keine Frage, die Stimmung ist einfach super, genau wie im Altstadt Pub mit Wolfs Vision oder der Don Simon Band im Herzschlag. Wow, was für Musiker. „Born to be wild“, spielen die Leipziger und das hört sich beinahe an, wie „Steppenwolf“, das Original. Das schlägt beim Publikum ein. Nickende Männerköpfe, wild zuckende Frauenkörper. „Soll’n wa Helene Fischer spielen?“, fragen sie keck in sächsischer Mundart und denken gar nicht dran. Sie lassen das Schlagzeug krachen und die Gitarren klirren und spielen weiterhin feinsten Rock.

Denn Schlager haben sich ganz andere auf die Fahne geschrieben. Verwöhnaroma nennen sich die Berliner und machen aus der Theaterklause eine Schlagerklause. Mit Glitzerschlaghose, Krokodil- Lederschuhen und Blümchenhemd sind sie schon optisch der Knaller. Auch sie legen sich ordentlich ins Zeug. Mit knallharten Gitarrenriffs spielen sie „Is This the Way to Amarillo“ und „Über den Wolken“.

Das Ganze ist überzogen, schräg und deshalb richtig gut. Das macht Spaß, geht ins Ohr und vor allem ins Tanzbein. Man muss einfach mitsingen. Der große Sombrero wird hervorgezaubert und bei „Hossa, hossa“ wissen alle Bescheid: „Fiesta Mexikana“ ist angesagt. Und sie setzen immer noch einen drauf. „Rote Lippen soll man küssen...“ Bei so viel Temperament steht selbst die Bardame nicht mehr still.

Von Ina Schidlowski

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