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Brandenburg/Havel Peinliche Panne: Wahlplakate falsch aufgehängt
Lokales Brandenburg/Havel Peinliche Panne: Wahlplakate falsch aufgehängt
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07:53 29.01.2016
Nette Einladung, doch ist der Weg zum Wahllokal von Brandenburg aus etwas weit. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Etwas verpasst? Neue Grenzziehung zwischen den Bundesländern? Im beschaulichen Wohngebiet Nord in Brandenburg an der Havel sind am Mittwoch große Plakate aufgetaucht, auf denen die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt die Menschen auffordert, zur Landtagswahl am 13. März im Nachbarland zu gehen und vom demokratischen Grundrecht der Wahl Gebrauch zu machen: „Ich kenne ein echt nettes Lokal direkt bei die um die Ecke!“

Nun fahren auch täglich viele Menschen aus Genthin oder aus Havelberg durch Brandenburg an der Havel, doch sind die Plakate weder an der Bundesstraße B 1 noch an der B 102 aufgetaucht, sondern in Nord, weitab von allen Fernverbindungsstraßen.

Landeszentrale nimmt Plakat-Panne mit Humor

Der zuständige Referatsleiter in der Magdeburger Landeszentrale Wilfried Welz ist für Publikationsservice zuständig: „Ich kann das nur mit Humor sehen. Wahrscheinlich haben wir das Vergrößern unseres Bundeslandes bereits vorweggenommen. Wir sind selbst dabei, zu eruieren, wie es zu der Panne kommen konnte. Der Fehler liegt höchstwahrscheinlich bei der beauftragten Außenwerbungsfirma. Ströer hat eine Erklärung für Donnerstag angekündigt.“ Die ist bislang aber ausgeblieben, auf MAZ-Nachfrage gab es bislang keine Reaktion.

Meldungen über Plakate in Tokio werden nicht ausgeschlossen

Laut Welz seien die Plakate auch im sächsischen Chemnitz aufgetaucht, selbst von da hatte er Anfragen. „Jetzt warte ich nur auf diesbezügliche Meldungen aus Tokio, bis dahin ist Ströer weltweit tätig.“

Die Landeszentrale für politische Bildung habe lediglich 1500 Plakate drucken und verteilen lassen, diese fehlten nun in Sachsen-Anhalt. Im Magdeburger Kultusministerium halten sich die Verantwortlichen bedeckt, erst jüngst war die Landeszentrale von der Magdeburger Staatskanzlei dem Ministerium unterstellt worden.

Von André Wirsing

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