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Pfiffige Ideen: Innovationspreis für Klavier-App

Brandenburg an der Havel Pfiffige Ideen: Innovationspreis für Klavier-App

Die Technische Hochschule lud zum ersten Technologietransfertag. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des 16. Brandenburger Innovationspreises. Das Publikum konnte entscheiden, wer mit welchem Platz ausgezeichnet wurde. Eine App, die das Lernen des Notenlesens überflüssig macht, überzeugte besonders.

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Philipp Wilimzig und Diana Rosenthal im Gespräch.

Quelle: Heike Schulze

Brandenburg/H. Die Noten beim Klavierspielen nicht mehr lesen, sondern nur abfotografieren und dann mit dem Blick aufs Handy nach visueller Darstellung spielen? Mit dieser Idee konnte Carsten Bruns das Publikum auf dem ersten Technologietransfertag der Technischen Hochschule Brandenburg überzeugen. Es belohnte ihn mit dem ersten Platz im Wettbewerb Brandenburger Innovationspreis in der Kategorie Ideen.

Für die Hochschule ist der Transfertag eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Schon unter dem alten Namen Fachhochschule Brandenburg wurde die Netzwerkveranstaltung immer wieder organisiert. Seit wenigen Jahren findet sie jährlich statt. Sie richtet sich an Studenten, die Ideen vorstellen wollen und besonders an Unternehmen, die an einer engen Zusammenarbeit mit der Hochschule interessiert sind.

„Wir sind eine Hochschule mit hoher regionaler Strahlkraft“, sagt Diana Rosenthal, Leiterin vom Zentrum für Gründung und Transfer an der THB und Organisatorin der Veranstaltung. „Dieser Tag ist für uns so etwas wie eine kleine Leistungsschau.“ Vieles von dem, was an ihrer Hochschule entwickelt werde, sei für die regionale Wirtschaft gedacht, so Rosenthal. Entsprechend stark sind die Unternehmen der Region auf dem Forum vertreten.

Die Verleihung des Brandenburger Innovationspreises (BraIn) am Abend war der Höhepunkt der Veranstaltung. Er wurde das 16. Mal vergeben. Am Nachmittag stellten die Nominierten ihre Ideen vor. Jede Gruppe hatte drei Minuten Zeit, das Publikum zu überzeugen. Das konnte mit seinem Applaus entscheiden, wer welchen Platz belegen sollte. Per Applausometer wurde die Lautstärke festgestellt.

Die Ideen konnten kaum vielfältiger sein: Von der Handprothese, die ihre Finger einzeln bewegen kann, über ein Tool, mit dem Unternehmen leichter ihren Internetauftritt hochwertig selber gestalten können bis hin zum Spielkarton für die Katze. Für letztere nahmen sich die Ideengeber eine Stoffkatze zu Hilfe, die viel lieber in einem Pappkarton schläft und spielt als in dem teuren Katzenbett. Bei drei Minuten war die schauspielerische Einlage mit Stofftiernebendarsteller ein gewagtes Unterfangen.

Neben Bruns Kategorie Ideen, konnten die Teilnehmer im Bereich Innovation und Start-up gewinnen. Die beste Idee in der Kategorie Innovation hatten Katja Orlowski und ihre Team mit der „intelliHand“, der Prothesenhand. In dem letzten Wettbewerb, Start-ups, gewann Maximilian Strehse. Er konnte mit seinem „hello“ Inhalts-Management-System überzeugen, mit dem es auch für kleine Unternehmen einfacher sein soll, ihre Webseiten zu gestalten, ohne viel Geld für eine externe Firma ausgeben zu müssen. Der erste Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Von Annika Jensen

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