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Villa am Wasser mit Park und Spielplatz

Ehemalige Kindertagesstätte „Gertrud Piter“ ist für eine gute halbe Million zum Verkauf ausgeschrieben Villa am Wasser mit Park und Spielplatz

Die „Gertrud Piter“- Villa in der Neuendorfer Straße steht zum Verkauf. Rund 520.000 Euro müssen Interessenten berappen für die Villa und das voll erschlossene Grundstück. Die Ausschreibung für dieses Ensemble endet am 24. Februar, sollte sich kein Käufer finden, verlängert sie sich automatisch für einen weiteren Monat.

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 Villa am Wasser mit Park und Spielplatz.

Quelle: JAST

Brandenburg an der Havel. Das letzte Tafelsilber muss raus: Eine der schönsten Villen hat die Stadt nun zum Verkauf deutschlandweit ausgeschrieben: den bis zum Vorjahr als kommunale Kita „Gertrud Piter“ betriebenen Gebäudekomplex in der Neuendorfer Straße 89a.

Als Kaufpreis werden 520.000 Euro erwartet, der Verkehrswert wurde im vergangenen Herbst ermittelt. Das Grundstück ist voll erschlossen. Viele Details der Inneneinrichtung wie Treppen, Geländer, Stuckelemente, Parkett, Dielung sowie einige Fenster sind noch erhalten.

Ein Erwerber braucht dennoch eine dicke Brieftasche: „Die Villa, der Anbau und der Wirtschaftstrakt bedürfen einer grundlegenden Sanierung unter Beachtung der denkmalrechtlichen Belange“, heißt es im Exposé. So wurden nachträglich Zwischenwände eingezogen, es gab Sanitäreinbauten sowie neue Bodenbeläge. Das alles müsste entfernt werden, bevor sich die Besitzer ans Sanieren des historischen Bauzustandes machen können. Das Dachgeschoss war über viele Jahre gar nicht nutzbar wegen des Sanierungsaufwands und Auflagen in den Feuerschutzbestimmungen.

Vor mehr als sechs Jahren hatte die Stadtverwaltung die Kosten berechnen lassen, welche notwendig wären, um das Gebäude komplett zu sanieren. Geprüft wurde damals die Wirtschaftlichkeit des Weiterbetriebs einer Kita. Im Ergebnis entschlossen sich die Stadtverordneten für das Aufgeben diese Villa und der in der Wilhelmsdorfer Straße 1 („Spielparadies“). Vielmehr befürworteten sie den Neubau am Trauerberg („Wellenreiter“).

Einmalige Sanierungskosten von 1,8 Millionen Euro sowie ein Instandhaltungsaufwand von einer weiteren halben Million in den darauffolgenden 20 Jahren allein für die Gertrud-Piter-Kita schreckten die Volksvertreter ab.

Letztlich sahen sie auch ein, dass solcherart Bauten sich nur schwer als Kindertagesstätten nutzen lassen und gar nicht modernen Anforderungen an Bewegungsräume entsprechen.

Die Ausschreibung für dieses Ensemble endet am 24. Februar, verlängert sich aber automatisch um jeweils einen Monat, wenn bis dahin kein zuschlagsfähiges Angebot eingeht.

Termine: Besichtigungstermine für Interessenten sind am 11. Februar, 15 Uhr, sowie am 21. Februar, 14 Uhr.

Von André Wirsing

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