Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Platz wird nicht nach totem Punker benannt
Lokales Brandenburg/Havel Platz wird nicht nach totem Punker benannt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:29 20.01.2016
Ausschnitt aus dem Flyer für die Demo. Quelle: privat
Anzeige
Brandenburg/H

Der Plan der Brandenburger Linken, den Platz am Stadtbad, der nach dem jüdischen Architekten Alfred Messel benannt ist, in Sven-Beuter-Platz umzubenennen, droht ebenso zu scheitern wie ihre Idee die Havelstraße nach ihm umzubenennen oder den Weg hinter der Bauchschmerzenbrücke mit seinem Namen zu versehen.

Nachdem die CDU in der Vorwoche deutlich machte, dass sie es nicht für geboten halte, dem vor 20 Jahren von einem Nazi totgeschlagenen Punker Beuter einen Straße oder einen Platz zu widmen, machten nun auch die Sozialdemokraten einen Rückzug. Nach einer emotionalen Diskussion am Montag im Hauptausschuss kündigte Dirk Stieger (SPD) an seinen Änderungsvorschlag, den Uferweg nach Beuter zu benennen, zurückzuziehen.

Damit steht nun nur noch der Vorschlag der Linken im Raum, Alfred Messel von den Straßenschildern zu verbannen. Dafür wird sich keine Mehrheit in der SVV finden. Norbert Langerwisch (SPD), der vor 20 Jahren als Brandenburger Polizeichef in der Verantwortung stand, sagte am Dienstag: „Ich lehne den seit Jahren andauernden Versuch das Opfer Beuter zu einem Helden zu stilisieren, rundum ab. Dafür eignet sich Sven Beuter nicht.“

Vor dem Hauptausschuss hatte Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann alle Fraktionsvorsitzenden zu sich geladen. Dort soll dem Linken-Fraktionschef René Kretzschmar nahe gelegt worden sein, seinen Umbenennungs-Antrag zurückzuziehen. Dafür wollten die in der SVV vertretenen Parteien an seinem 20. Todestag an der Gedenkplatte in der Havelstraße gemeinsam an Beuter erinnern. Doch darauf soll der Linke sich nicht eingelassen haben.

Von Benno Rougk

Potsdam-Mittelmark Trecker lenken und Kühe streicheln - Junge Mittelmärker auf der Grünen Woche

Für die einen ist die Grüne Woche eine Jagd nach Kostproben, für andere ein echtes Abenteuer. 17 Mädchen und Jungen der Grundschule aus Dippmannsdorf (Potsdam-Mittelmark) haben die größte Landwirtschafts-Messe der Welt in der Hauptstadt Berlin in vollen Zügen und Hallen genossen.

19.01.2016

Seit einigen Tagen ist Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) auch im Netzwerk Twitter weltweit unterwegs . Dort ließ sie die Internetgemeinde schon am Sonntag wissen, dass sie den Kongress zur umstrittenen Kreisgebietsreform in Cottbus als Erfolg und sehe und in ihrer Kritik bestätigt wurde.

22.01.2016

Eine gekappte Drainage ist schuld an den überfluteten Kellern in der Hauptstraße in Krahne (Potsdam-Mittelmark). Was betroffene Hausbesitzer wie Hans-Joachim Hinz schon immer als Grund für das Dilemma benannten, hat jetzt ein Sachverständiger in seinem Gutachten bestätigt. Doch vor Gericht ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

22.01.2016
Anzeige