Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Plauderecke für Senioren
Lokales Brandenburg/Havel Plauderecke für Senioren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:15 11.10.2018
Auf das neue Seniorencafe der Johanniter in der Max-Herm-Straße 4, das am Donnerstag eröffnet wurde, haben Eleano Borck, Rosemarie Legler und Gertrud Gorgas (v. li.) gern mit einem frischen Kaffee angestoßen. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Einen offiziellen Seniorentreff gibt es nun wieder im Stadtteil Hohenstücken –er heißt „Plauderecke“ und ist zu finden im Erdgeschoss des Blockes Max-Herm-Straße 4. Betrieben wird er von den Johannitern, steht aber offen für alle älteren Menschen. „Sie müssen weder WBG-Mieter noch Johanniter-Mitglied sein“, sagt Sprecherin Bonny Oppermann.

Johanniter-Vorstandsfrau Angelika Steckler-Meltendorf sieht das als selbstverständlich an. „Wir sind in Hohenstücken zuhause, unser Hauptsitz ist seit 27 Jahren keine zwei Kilometer entfernt. In diesem Stadtteil leben immerhin 2060 Menschen, die älter als 65 Jahre sind.“

Begonnen hatte die Geschichte des Treffpunktes schon im Jahre 2009, als die Wohnungsgenossenschaft Brandenburg WBG gemeinsam mit den Johannitern im Haus einen Concierge-Dienst einrichtete, für die älteren Mieter gab es diverse Dienstleistungen wie Taxiruf oder Schlüsselaufbewahrung während der Urlaubszeit. 2010 wurde die Wohnung zum Treffpunkt erweitert. Im Vorjahr schrieb die Stadt einen Seniorentreff offiziell aus, die Johanniter erhielten auf ihre Bewerbung den Zuschlag.

„Wir sehen die ,Plauderecke’ als Plattform, damit die älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben weiter teilnehmen können. Wir bieten hier nicht nur Kaffee und Kuchen an, sondern auch konkrete Beratung wie zur häuslichen Pflege oder auch zum Thema ,Trauer’. Als nächstes geben wir einen Erste-Hilfe-Kurs unter dem Titel ,Gut drauf älter werden’“, sagt Angelika Steckler-Moltendorf. Es gibt Kurse zum Gedächtnistraining oder zur Sitzgymnastik. Vor allem sollen die Nutzer selbst vorschlagen, zu welchen Themen sie Beratungen, Vorträge oder Spiele sie haben möchten. Jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag steht ihnen dafür jeweils von 13.30 bis 16.30 Elke Steinborn zur Verfügung, die ausgebildete Pflegeassistentin wird dann immer selbst in der „Plauderecke“ sein.

Angeboten werden zudem Malkurse, Spielenachmittage, Filmvorführungen, Strick- und Bastelnachmittage. Geplant sind auch Kooperationen mit den Jugendgruppen vom Standort Warschauer Straße. Und für den Staert brachten die WBG-Vorstände auch einen 400-Euro-Scheck mit. Der Treff liegt nur wenige Meter von der Tram- und Bushaltestelle Tschirchdamm entfernt, ist also gut zu erreichen.

Die Möglichkeit hat auch Gertrud Gorgas genutzt, die vom Görden einfach rüberkam, weil sie von Freundinnen eingeladen worden war. „Wir haben ja einen Seniorentreff in der Schumannstraße. Ich werde wahrscheinlich beide abwechselnd besuchen. Wenn man alleine ist, nutzt man jede Möglichkeit, um nicht in den eigenen vier Wänden zu versauern.“ Genau dafür sind die Senioren-Treffs ja da und sie werden auch von der Stadt zumindestens in der Einrichtung großzügig gefördert.

Von André Wirsing

Die Brandenburger Modellbahn-Freunde laden zur großen Ausstellung ein. Bis Sonntag rollen alle Größen von „N“ bis „H0“ durch die Johanniskirche. Dabei sind auch viele befreundete Vereine.

11.10.2018

Wenn man wie die Stadtwerke mehrere Versorger unter einem Dach hat, kann man schnell reagieren und Kosten sparen, wenn man einen gerade wasserlosen Fluss für die Rohre aufbaggert.

11.10.2018

Im Brandenburger Stadtteil Hohenstücken treffen sich Deutsche und Flüchtlinge zum Austausch. Ziel ist es, Ängste und Vorurteile abzubauen. Das Projekt nennt sich „Zu Hause, eine Bank im Grünen“.

11.10.2018