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Brandenburg/Havel Plaue zieht gut behütet zum Schlossparkfest
Lokales Brandenburg/Havel Plaue zieht gut behütet zum Schlossparkfest
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17:01 11.06.2017
Gut behutet: Dass die Kopfbedeckungen dieser Damen vor allem der Ästhetik dienten, dürfte beim Anblick klar sein. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Drei tolle Tage waren angedacht, unterm Strich wurde zumindest der Sonntag zum Erfolg für die Veranstalter vom örtlichen Förderverein: Das Schlossparkfest lockte am Wochenende zum neunten Mal in den malerischen Park zwischen hochherrschaftlichem Schloss und Tontaubenanlage nach Plaue.

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Drei tolle Tage erlebten die Plauer und ihre Gäste am Wochenende beim jährlichen Schlossparkfest rund um das Plauer Schloss. Ob Kunsthandwerk, Selbstgenähtes, Keramik oder modernes Kinder-Spielzeug – Jung und Alt konnten beim Bummel durch den Park immer wieder Neues entdecken.

Unzählige Stände mit Kunsthandwerk, liebevoll gestaltetem Klimbim oder leckeren Schmakazien aus der Region zogen sich entlang des Waldpfades, der sein Ende auf der Wiese nahe des restaurierten Schießstandes bei Fischbrötchen, Bratwurst, einem kühlen Radler und Tanz zur Musik der „String Tales“ aus Premnitz fand. Vor allem die älteren Semester sicherten sich hier schon früh am Sonntag ihren Sitzplatz mit guter Sicht, doch auch der eine oder andere Kinderwagen fand den Weg zum niedlichen Stadtteilfest.

Leckeres aus der Region, Kunsthandwerk und Klamotten

Und dann diese unzähligen Hingucker: Der seit zehn Jahren aktive und inzwischen 60 Mitglieder zählende Förderverein hatte das diesjährige Schlossparkfest unter das Motto „Gut behütet“ gestellt – und viele, vorrangig Frauen, folgten dieser dezenten Aufforderung, die sich spätestens am Mittag als Segen erwies, als Klärchen mit voller Kraft vom Himmel strahlte.

So staunte nicht nur der Brandenburger Jochen Trapp über die teils wunderschönen, teils absurden, dabei aber stets kreativen Varianten an Kopfbedeckungen, die sich ihren Weg durch den Plauer Park bahnten. Der 30-Jährige war zum ersten Mal in Plaue zu Besuch und resümierte zufrieden: „Tolles Wetter, freundliche Menschen – und etwas lernen konnte man auch noch.“

Nachhilfe für die Städter beim Schafscheren

Denn die Besucher um sich scharen konnten vor allem Katja und Christoph Belling. Das Ehepaar vom Skuddenhof in Weseram rief stündlich zum Schafscheren nebst Open-Air-Nachhilfe in Sachen Schafswollgewinnung.

Wem das zu theoretisch wurde, der machte sich wieder auf gen Bühne, wo inzwischen Michelle Schmidt mit mobilem Mini-Radio und diversem Schabernack für Heiterkeit in der prallen Sonne sorgte. Einen würdigen Abschluss fand das Fest am Nachmittag mit dem Schlussgesang „Mein Hut, der hat drei Ecken“. Wie passend.

Von Philip Rißling

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