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Plauer See: Zwei Verletzte auf Hausboot

Motorjacht auf Kollisionskurs Plauer See: Zwei Verletzte auf Hausboot

Es ist der Alptraum jedes Bootsführers: Ein anderes Wasserfahrzeug auf Kollisionskurs. Genau das ist auf dem Plauer See passiert. Eine Motorjacht drehte erst kurz vor dem Zusammenstoß mit einem Hausboot ab. Die Heckwelle brachte das Freizeitfloß ins Schlingern. Zwei Personen stürzten und verletzten sich. Der Unfallverursacher flüchtet. Die Polizei kennt die Bootsnummer.

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Nicht immer geht es auf den Havelgewässern so ruhig zu wie auf diesem Foto.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Brandenburg/Havel. Wochenend und Sonnenschein: Es sollte ein gemütlicher Ausflug auf den Brandenburger Havelseen werden. Doch der fröhliche Törn endete für die Besatzung eines gecharterten Hausbootes der Firma Aquare Charter beinahe in einer Katastrophe. Zwei Personen an Bord wurden verletzt. Was ist passiert?

Am Sonnabend befuhr das Freizeitfloß gegen 13 Uhr den Plauer See. „Plötzlich hielt eine Motorjacht mit hoher Geschwindigkeit auf das Charterboot zu“, berichtet ein Beamter der Wasserschutzpolizeiwache Potsdam der MAZ. Der Bootsführer der Jacht behielt den Kollisionskurs bis auf wenige Meter vor dem Hausboot bei. Erst kurz vor einem unweigerlich drohenden Zusammenstoß dreht das große Motorboot ab. Zurück blieb eine erhebliche Heckwelle, die das Hausboot gewaltig ins Schlingern brachte. An Bord waren fünf Personen, darunter ein achtjähriges Kind. Zwei Besatzungsmitglieder stürzten zu Boden. Sie zogen sich Prellungen und Abschürfungen an Rücken, Hand und Schienbein zu.

Der Verursacher entfernte sich ohne Aufzustoppen vom Unfallort. Wasserschutzpolizei und Rettungskräfte übernahmen die Verletzten, die ins Klinikum gebracht wurden. Die Kripo in Brandenburg nimmt die Ermittlungen wegen Gefährdung der Schifffahrt auf. Weil die Bootsnummer bekannt ist, dürfte die Identifizierung des Unfallverursachers nur eine Frage der Zeit sein. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugenhinweise bitte an die Wasserschutzpolizei in Potsdam unter Tel. 0331/19 68 84 24.

Am verlängerten Sonnen-Wochenende hatte die Wasserschutzpolizei alle Hände voll zu tun. Für Aufsehen hatte der Diebstahl eines Sportmotorbootes gesorgt, das ein Unbekannter mit hoher Geschwindigkeit über die Uferbefestigung der Niederhavel und anschließend gegen eine Weide (Höhe Buhnenhaus) fuhr. Zwar wurde das am Freitag entdeckte und arg demolierte Boot inzwischen an den Eigner zurückgegeben, doch die Ermittlungen werden fortgeführt, hieß es am Sonntag von der Wasserschutzpolizei. Dann kam es am Sonnabend zu einem Sportbootunfall auf dem Templiner See. Beim Ablegen von einem Jachthafen kollidierte ein Sportbootführer mit einem Charterboot, welches in Höhe der Wasserlinie beschädigt wurde. Der Verursacher erhielt eine Verwarnung.

Von Frank Bürstenbinder

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