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Brandenburg/Havel Streit um Miete mit Fäusten und Pfefferspray
Lokales Brandenburg/Havel Streit um Miete mit Fäusten und Pfefferspray
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17:19 16.03.2018
Polizisten dürfen in bestimmten Fällen wie auf diesem Bild Pfefferspray einsetzen. Um einen privaten Streit auszutragen, ist das nicht gestattet. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Brandenburg/H

Eine ungewöhnliche Methode, ihren Streit um Mietverträge auszutragen, haben am späten Donnerstagabend zwei Männer aus Brandenburg/Havel gewählt. Auf offener Straße bremsen sie ihre beiden Widersacher aus und greifen sie im stehenden Auto mit Fäusten und Pfefferspray an. Die Angreifer flüchten zwar, werden aber von der Polizei ermittelt.

Gegen 23.30 Uhr sind ein 37 und ein 35 Jahre alter Mann mit ihrem Wagen in der Straße Schützenworth in Richtung Alte Potsdamer Straße unterwegs. Plötzlich überholt ein anderes Auto ihren Wagen und bremst sie im nächsten Moment aus.

Als beide Fahrzeuge stehen, steigen die beiden etwa gleichaltrigen Männer aus dem vorderen Wagen aus und greifen ihre Kontrahenten an. Sie besprühten sie mit Pfefferspray und schlagen auf sie ein, berichtet Polizeisprecher Daniel Keip.

Die beiden Opfer flüchten, sobald es geht, aus ihrem Auto und alarmieren die Polizei. Als die mutmaßlichen Täter dies bemerken, lassen sie von ihren Opfern ab und fahren in ihrem Auto davon.

Die anderen beiden Männer sind leicht verletzt, benötigen aber keine ärztliche Hilfe. Da sich die beteiligten Männer untereinander kennen, ist für die Polizei klar, gegen wen sie ermitteln muss. Die genauen Hintergründe der Tat müssen noch geklärt werden. Es geht um Mietverträge, also letztlich um Geld.

Von Jürgen Lauterbach

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