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Brandenburg/Havel Polizei eskortiert Hengst Amigo mit Blaulicht
Lokales Brandenburg/Havel Polizei eskortiert Hengst Amigo mit Blaulicht
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13:13 15.02.2017
Friesenhengst Amigo ist wieder sicher in seiner Zirkusbox. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Neue Aufregung um den Zirkus Busch: Friesenhengst Amigo hat am Mittwochvormittag einen Polizeieinsatz auf dem vierspurigen Zentrumsring ausgelöst. Das Pferd war gegen 8 Uhr ohne Begleitung aus Richtung Bahnhof in Richtung Klingenberg unterwegs. Verdutzte Autofahrer informierten die Polizei über ein herrenloses schwarzes Ross am Fahrbahnrand. „Es gab gleich mehrere Anrufe“ bestätigte Polizeisprecher Oliver Bergholz auf Nachfrage.

Zwei Beamte gingen der Sache nach. Tatsächlich wurden sie an der Umgehungsstraße fündig. Ihren Transporter brauchten die Polizisten aber nicht zu verlassen. Denn der Hengst kannte den Weg nach Hause. Im gestreckten Galopp war Amigo auf dem Gehweg der Zanderstraße in Richtung Technische Hochschule unterwegs, wo Zirkus Busch derzeit noch sein Winterquartier hat. Die Polizei war Amigo mit Blaulicht dicht auf den Hufen. So mancher Verkehrsteilnehmer glaubte bei dieser Szene seinen Augen nicht zu trauen.

Auf dem Zirkusplatz war die Verfolgungsjagd zu Ende. Amigo trabte selbstständig in seine Box zurück, bekam Wasser und Futter. Zirkusdirektor Hardy Scholl zeigte sich erleichtert: „Amigo hat einen hohen Bewegungsdrang. Er nutzt jede Chance für einen Freigang. Wahrscheinlich ist beim Ausmisten ein Missgeschick passiert.“ Der Friesenhengst gehört Tochter Luisa (17), die sich normalerweise um ihr Pferd kümmert. Doch sie war am Mittwoch auswärts unterwegs. „Vielleicht wollte Amigo sie einfach nur suchen.“ Der zwölfjährige Hengst ist ein gebürtiges Zirkuspferd und erfreut die Besucher mit zahlreichen Dressuren.

Schon im Dezember 2016 sorgte die zum Zirkus gehörende Elefantenkuh Maya wegen ihrer Ausflüge am Zentrumsring für Schlagzeilen.

Von Frank Bürstenbinder

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