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Brandenburg/Havel Polizei hat Suche nach Hannelore K. eingestellt
Lokales Brandenburg/Havel Polizei hat Suche nach Hannelore K. eingestellt
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18:40 18.12.2017
Hannelore K. aus Kirchmöser wird zwei Jahre nach ihrem Verschwinden immer noch vermisst. Es gibt nach wie vor keine neue Spur. Quelle: Polizeidirektion Brandenburg
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Brandenburg/H


Auch zwei Jahre nach ihrem Verschwinden fehlt jede Spur von der vermissten Rentnerin Hannelore K. aus Kirchmöser. Die Brandenburger Polizei habe die aktiven Suchmaßnahmen eingestellt, berichtet Daiana Sawatzki-Koppe, Sprecherin der Polizeidirektion West. Denn es lägen derzeit keine Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort der Vermissten vor.

„Bezüglich der Vermissten Hannelore K. kann ich leider nichts Positives mitteilen“, bedauert die Polizeisprecherin. Die seinerzeit 71 Jahre alte und demenzkranke Frau war am 14. Dezember 2015 als vermisst gemeldet worden. Angehörige hatten sie seit dem Nachmittag des 12. Dezember nicht mehr gesehen.

An jenem Nachmittag hatte sie wie durchaus üblich ihre Wohnung in Kirchmöser verlassen, um sich mit dem Fahrrad zu ihrem Grundstück in der Plauer Gartenstadt zu begeben. Von diesem Ausflug kehrte die Rentnerin nicht zurück.

Die Polizeiinspektion Brandenburg setzte aufgrund der Vermisstenmeldung mehrere Streifenwagen und einen Mantrailer-Suchhund des DLRG ein, ohne dass sie damit Erfolg gehabt hätte.

Ein einziges Lebenszeichen erhielten die Behörden, allerdings war dies zu einem Zeitpunkt, als die zierliche Frau noch nicht als vermisst galt. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer hatten am späten Nachmittag des 12. Dezember auf der Bundesstraße 1 bei Reesen (Burg/Magdeburg) eine Radfahrerin ohne eingeschaltete Beleuchtung gemeldet.

Tatsächlich entdeckten Polizisten die Frau und begleiteten sie zum Bahnhof in Burg. Danach verliert sich ihre Spur. Noch immer sei sie „unbekannten Aufenthalts“, wie die Polizei berichtet. Die umfangreichen Sucharbeiten und auch Hinweise aus der Bevölkerung hätten nicht zum Auffinden der Frau K. geführt.

Sawatzki-Koppe: „Gehen neue Hinweise bei der Polizei ein, werden die Suchmaßnahmen unverzüglich wieder aufgenommen.“

Von Jürgen Lauterbach

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