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Polizisten retten verirrten Biber

Naturschutz in Tieckow Polizisten retten verirrten Biber

Zwei umsichtige Schutzpolizisten der Inspektion Brandenburg an der Havel haben einem Biber am Dienstagmorgen in Tieckow vermutlich das Leben gerettet. Der streng geschützte Nager befand sich direkt neben der derzeit stark befahrenen Alten Tieckower Straße.

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Polizeiobermeister Matthias Marx gelang es, den Tieckower Biber zu bändigen.

Quelle: Polizeiinspektion Brandenburg

Tieckow. Zwei umsichtige Schutzpolizisten der Inspektion Brandenburg/Havel haben einem Biber am Dienstagmorgen in Tieckow vermutlich das Leben gerettet. Der streng geschützte Nager befand sich direkt neben der derzeit stark befahrenen Alten Tieckower Straße.

Während ihrer Streifentätigkeit waren Polizeiobermeister Matthias Marx und Polizeimeister Christoph Gobel am Dienstagmorgen kurz nach 8 Uhr auf der Alten Tieckower Straße unterwegs. die wegen der Bauarbeiten auf der B 1 gegenwärtig als Umleitungsstrecke dient.

Die Beamten sichteten plötzlich am Fahrbandrand „etwas Eigenartiges, Wuscheliges“, wie die Polizeiinspektion am Mittwoch berichtet. Die Polizisten wendeten mit ihrem Streifenwagen und hielten die anderen Autos auf der Straße kurzzeitig an. Denn vor ihnen kauerte ein ausgewachsener Biber, also ein Tier, das unter Naturschutz steht.

Ab ins Biber-Taxi

Ab ins Biber-Taxi. Mit vereinten Kräften schaffen die Männer den ausgewachsenen Nager in die Schubkarre.

Quelle: Polizeiinspektion Brandenburg

Matthias Marx und Christoph Gobel holten die Hundefangschlaufe hervor und bändigten den stattlichen Nager. Die Polizeibeamten und zwei Jagdpächtern setzten anschließend das Biber-Taxi in Gang. Sie verluden den verirrten Biber auf eine Schubkarre und eskortierten das Tier einige hundert Meter weiter an seinen Bestimmungsort in der Natur.

Somit war die Gefahr für den Biber auf der Umleitungsstrecke so unbürokratisch wie erfolgreich gebannt.

Das Töten oder Verletzen eines Bibers ist im Land Brandenburg übrigens mit einem Bußgeld von bis zu 65.000 Euro bedroht.

Von Jürgen Lauterbach

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