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Ponyhof zerstört: War es Brandstiftung?

Brandenburg an der Havel Ponyhof zerstört: War es Brandstiftung?

Inzwischen gibt es neue Hinweise zum Brand auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins in Brandenburg an der Havel. Dort kam es am Sonnabend gegen 22.30 Uhr zu einem Feuer, ein circa 15 mal 6 Meter großes Carport brannte vollständig nieder. Tiere des Vereins sind durch das Feuer nicht zu Schaden gekommen. Der Schaden indessen ist immens.

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Bestürzt nach dem Brand: Heike Gendera

Quelle: Foto: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Inzwischen gibt es neue Hinweise zum Brand auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins in Brandenburg an der Havel. Dort kam es am Sonnabend gegen 22.30 Uhr zu einem Feuer, ein circa 15 mal 6 Meter großes Carport brannte vollständig nieder.

Die Kriminalpolizei der Polizeinspektion Brandenburg ermittelt nun vorläufig wegen Brandstiftung. Kriminaltechniker kamen nach dem Feuer am Sonntagmorgen auf das Gelände und sicherten Spuren – diese müssen jedoch erst ausgewertet werden. Noch können keine klare Aussage getroffen werden, wie genau der Brand entstanden ist, sagte Heiko Schmidt von der Polizeidirektion West.

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag stand über der Stadt eine dunkle Rauchwolke, bis die ersten Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Brandenburg und Göttin anrückten. Tiere des Vereins sind durch das Feuer nicht zu Schaden gekommen, sie standen in sicherer Entfernung auf einer Koppel. Der Carport wurde unter anderem als Unterstand für einen Traktor und eine Pferdekutsche sowie als Lager für Stroh- und Heuballen genutzt. Das Feuer griff außerdem auf einen angrenzend abgestellten Pferdeanhänger sowie einen Pferdeunterstand aus Holz über.

Die Feuerwehren konnten durch umfangreiche Löschmaßnahmen ein weiteres Übergreifen der Flammen auf ein in der Nähe befindliche Gebäude verhindern. Auch ein Stromkasten in unmittelbarer Nähe musste geschützt werden. Die Kriminaltechnik kam zur Spurensicherung zum Brandort. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in der Polizeiinspektion Brandenburg zum Verdacht der Brandstiftung.

Heike Gendera, Kassenwärtin und Trainerin des Vereins, ist bestürzt über das Geschehnis. „Ich bin emotional niedergeschlagen“ sagt die 54-Jährige. „Wir schätzen den Schaden auf etwa 50 000 Euro, das ist eine riesige Summe für unseren Verein und hat unsere ehrenamtliche Arbeit zunichte gemacht.“ Der Kremserwagen, die einzige und wichtigste Einnahmequelle des Vereins wurde durch den Brand zerstört, auch der Traktor ist nicht mehr zu gebrauchen. „Wir sind auf Mithilfe und Spenden angewiesen, aus eigener Kraft können wir das nur schwer leisten“, sagt Heike Gendera.

Wer den Verein finanziell unterstützen möchte, findet auf der Internetseite www.reit-u-fahrvereinbrb.com nähere Informationen.

Von Melanie Höhn

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