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Brandenburg/Havel Positiver Trend am Arbeitsmarkt hält an
Lokales Brandenburg/Havel Positiver Trend am Arbeitsmarkt hält an
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14:29 01.03.2016
Quelle: dpa
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Brandenburg/H

Die Arbeitslosenquote ist in diesem Jahr bereits im Februar rückläufig. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur in Brandenburg an der Havel hervor. Nach Angaben von Geschäftsstellenleiterin Monika Ubach waren im Februar 6350 Menschen aus Brandenburg und den umliegenden Gemeinde arbeitslos gemeldet, 125 weniger als im Januar und rund 650 weniger als vor einem Jahr.

Somit sank die Arbeitslosenquote in den vergangenen zwölf Monaten von 11,5 auf 10,5 Prozent. Monika Ubach berichtete am Montag, dass der Rückgang in Brandenburg und Umgebung verglichen mit dem ganzen Großraum Potsdam im Februar am stärksten ausgefallen sei.

Quote sinkt auf 10,5 Prozent

Bezogen nur auf die Stadt Brandenburg lässt sich die weitere Entspannung am Arbeitsmarkt ebenfalls an den amtlichen Zahlen ablesen. Innerhalb der Stadtgrenzen sank die Quote im Zeitraum von einem Jahr von 13,0 auf 11,9 Prozent. Nach Ubachs Angaben waren im Februar im Hoch- und im Tiefbau Wiedereinstellungen zu verzeichnen. Hingegen hätten sich die Hotel- und Gaststättenbranche noch zurückgehalten.

Stark nachgefragt sind auf dem regionalen Arbeitsmarkt Erzieher und weiterhin Pflegekräfte für alle Arbeitsgebiete. Im Februar bekam die Behörde in Brandenburg 657 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Januar bedeutet das ein Plus von 73. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 321 Stellen mehr.

Arbeitgeber meldeten im Februar 180 neue Arbeitsstellen. Seit Jahresbeginn sind 338 Stellen neu eingegangen, was einem Zuwachs an Angeboten von 61 Prozent entspricht.

Erzieher und Pflegekräfte gefragt

Was die Arbeitslosigkeit von Ausländern in der Stadt angeht ist die aktuelle Lage relativ stabil. Die Zahl arbeitsloser Ausländer ist binnen eines Jahres von 221 auf 234 gestiegen, berichtet Michael Glaser, der das Jobcenter Brandenburg führt. In dieser Zahl sind aber keineswegs nur Flüchtlinge enthalten

Bezogen auf Migration, Flucht und Asyl ergab sich im Jobcenter Brandenburg folgendes Bild. 125 Frauen und Männer sind in dessen Vermittlungs-, Beratungs- und Informationssystem erfasst. 28 von ihnen weisen Kenntnisse der deutschen Sprache auf, für elf Menschen wäre laut Glaser die Aufnahme einer Ausbildung denkbar.

56 Asylberechtigte befinden sich derzeit in Kursen der Flüchtlingsbehörde BAMF, weitere 15 in sogenannten Einstiegskursen.

Von Jürgen Lauterbach

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