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Brandenburg/Havel Posten bleiben bis zum Brückenneubau
Lokales Brandenburg/Havel Posten bleiben bis zum Brückenneubau
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15:03 13.02.2017
Der Bahnübergang wird auf Dauer abgesichert. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Brandenburg/H

Das Tätigkeitsfeld der Sicherungsposten in der Ziesarer Landstraße verfestigt sich. Für die Mitarbeiter eines privaten Dienstleisters wurde neben dem Bahnübergang ein Aufenthaltscontainer aufgestellt. Eine Maßnahme, die auf einen längeren Einsatz der Männer und Frauen hindeutet.

Das Eisenbahn-Bundesamt als Aufsichtsbehörde mag sich zeitlich nicht festlegen, gibt jedoch die Richtung vor. „Der DB Netz AG wurde aufgegeben, die Postensicherung beizubehalten, bis der Bahnübergang wieder in einem regelkonformen Zustand versetzt wurde“, teilte Pressesprecher Moritz Huckebrink vom Eisenbahn-Bundesamt der MAZ mit. Damit dürften die Bahnübergangsposten mindestens noch 2018 an der Ziesarer Landstraße einen sicheren Job haben. Wie berichtet will die Stadt 2018 den Neubau der Planebrücke in Angriff nehmen. Die Deutsche Bahn will ihrerseits den Bahnübergang um etwa 40 Meter verlegen. Erst mit dieser Gesamtmaßnahme lässt sich die seit langem bekannte Verkehrssituation entspannen.

In einer Stellungnahme verteidigt das Eisenbahn-Bundesamt die zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen mit Posten und Behelfsschranken. Darin heiß es unter anderem: „Nach der einschlägigen DB-Richtlinie 815 muss die Fahrbahnbreite im erweiterten Bahnübergangsbereich so bemessen sein, dass Straßenfahrzeuge sicher passieren können und auf dem Bahnübergang kein Rückstau entsteht. An der Ziesarer Landstraße/Planebrücke war aufgrund örtlicher Verhältnisse, der hohen Verkehrsbelastung und des Verhaltens vieler Verkehrsteilnehmer zuletzt nicht mehr sichergestellt, dass der Bahnübergang zügig und sicher geräumt werden kann.“

Für die Aufsichtsbehörde steht die Planebrücke im Mittelpunkt der Kritik, wenn vom erweiterten Bahnübergangsbereich die Rede ist. Dort kann es bei Begegnungsverkehr in Richtung Wilhelmsdorf auf der Gleisanlage zum Stau kommen. Angesichts der Schrankengirlande, die von den Sicherungsposten bei jeder Zugdurchfahrt vor die Halbschranken gespannt werden, machen sich Brandenburger so ihre Gedanken. Klaus Haake vom Vorstand der Brandenburgischen Ingenieurkammer fordert die Deutsche Bahn zur unverzüglichen Errichtung einer provisorischen Brücke auf. Und zwar bis zum Neubau der Planebrücke. Auch könnte die Gelbphase der Schranke verlängert werden, um mehr Zeit zum Räumen des Übergangs zu haben, so Haake. Zwei Lösungsansätze präsentiert das Eisenbahn-Bundesamt: Die Straße für Schwerlastverkehr sperren oder einen Begegnungsverkehr mit Verkehrszeichen ausschließen. Entschieden ist nichts.

Von Frank Bürstenbinder

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