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Brandenburg/Havel Neue Wege bei Fliedners kommen erst 2020
Lokales Brandenburg/Havel Neue Wege bei Fliedners kommen erst 2020
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17:27 20.07.2018
Anke Schladitz (m.) vom Sozialdienst sowie Carsten Hübner und Nico Wussow (re.) auf dem Weg zu den Werkstätten. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Eine schnelle Lösung für die 227 behinderten Menschen, die bei Fliedners und bei der Lebenshilfe an der Potsdamer Landstraße wohnen und arbeiten, ist nicht in Sicht. Vertreter von ihnen hatten vor wenigen Wochen eine Forderungsliste mit 546 Unterschriften an Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) übergeben. Gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist die desolate Straße ohne Fußweg ein unüberwindbares Hindernis für Rollstühle und Rollatoren.

„In dieser Woche haben wir uns auch in der Leitungsberatung mit dem Thema befasst“, sagt der Beigeordnete Michael Brandt (CDU). „Wir haben nicht nur Schulden im Kassenkredit, sondern viel höhere beim Investitionsrückstau in der Infrastruktur. Wir können einen Großteil der berechtigten Anliegen nicht erfüllen.“

Eine Planung von 2007/08 zu einem Fußweg für 240.000 Euro wurde nie umgesetzt. Eine ganz Lösung, die auch die Straße umfasst, würde grob geschätzte 800.000 Euro kosten, die Anlieger würden mit etwa 50 Prozent beteiligt, sagt Brandt. „Wenn wir das Problem lösen wollen, müssten wir es bei der Finanzplanung 2019/20 berücksichtigen. Dann wird nächstes Jahr geplant und mit sehr vielen Behörden abstimmen. Gebaut werden kann dann frühestens 2020.“

Doch müsse man auch die Wegebeziehungen genau anschauen, das Problem endet ja nicht in der Potsdamer Landstraße. Im Hohen Steg, im Steimles Berg und am Schützenworth sehe es ähnlich katastrophal aus, hier gibt es auch ältere Menschen. Zudem müsse man auch auf dieser Seite über eine zweite Rampe an der Eisenbahnbrücke Hauptbahnhof nachdenken, weil der Fahrstuhl dauernd kaputt ist.

Diese Variante favorisiert Brandt, entscheiden müssten aber der Oberbürgermeister und letztendlich die Stadtverordneten. „Ich habe allerdings wenig Hoffnung, dass eine solche ganz große Lösung für die Stadt Brandenburg überhaupt finanziell darstellbar ist.“

Von André Wirsing

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