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Brandenburg/Havel Spielparadies wird Wohnparadies
Lokales Brandenburg/Havel Spielparadies wird Wohnparadies
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12:37 29.05.2014
Quelle: J. Steiner
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Brandenburg an der Havel

In dem Haus war zuletzt bis zum 30. September 2013 die Kindertagesstätte und Hort „Spielparadies“ untergebracht. „Durch den erheblichen Instandhaltungsrückstau wurde der Betrieb der Kita zum Neubau auf dem Trauerberg verlagert“, heißt es in der Verwaltungsvorlage an den Hauptausschuss.

Im Dezember wurde die Immobilie ausgeschrieben – es gab zwei Gebote über 350000 und über 120000 Euro, Behnke packte auf sein höheres Gebot – welches dem gutachterlichen Verkehrswert entsprach – nach MAZ-Informationen noch einmal 20000 Euro drauf. „Der Vertrag muss erst endgültig unterschrieben sein, bevor ich dies bestätigen kann“, sagt Bürgermeister Steffen Scheller, dem die Liegenschaftsverwaltung der Stadt untersteht.

Behnke ist bereits Eigentümer des benachbarten Gebäudes Wilhelmsdorfer Straße 2. Er will nun „beide Objekte wohnwirtschaftlich entwickeln“. Einen Bauantrag dazu hat er bereits gestellt, er wolle sofort nach Eintragen ins Grundbuch und erteilter Baugenehmigung mit dem Umbau anfangen, die Finanzierung sei bereits durch die Bank bestätigt worden. Das Investitionsvolumen wird von der Verwaltung auf weitere 650000 Euro geschätzt. Die Stadtvilla wird denkmalgerecht hergerichtet, die überdimensionierten Anbauten wie Schornstein und Außen-Rettungstreppe verschwinden. Weil Behnke auf den Ausbau des Dachgeschosses verzichtet und die großzügige Empfangsdiele in der Villa erhalten will, darf er als „Flächenausgleich“ im Innenhof eine Wohnremise mit zwei Maisonettes errichten.

Der Unternehmer hat bereits Erfahrungen mit dem Sanieren und Umbauen von großen Immobilien. In Potsdam beispielsweise richtete er die Schauspielerkaserne in der Posthofstraße mit 34 Wohnungen her. Hier logierten einst die Mimen der Kanaloper, allerdings unter ganz anderen Bedingungen – die Toilette befand sich beispielsweise auf dem Hof. Das Sanieren des frühklassizistischen Putzbaus kostete zwei Millionen Euro.

Von André Wirsing

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