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Brandenburg/Havel Pritzerber holen den Wanderpokal
Lokales Brandenburg/Havel Pritzerber holen den Wanderpokal
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15:13 08.08.2016
Beim Löschangriff zählt jede Sekunde. Quelle: Jürgen Krumnow
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Marzahne

Bei den diesjährigen Wettkämpfen der Feuerwehren im Löschangriff um den Pokal des Amtes Beetzsee in Marzahne errang die Mannschaft aus Pritzerbe den ersten Platz. Die Feuerwehrleute kamen vor denen aus Riewend und Fohrde ins Ziel. Mit diesem dritten Sieg in Folge gelangten die Pritzerber nun in den Besitz des Wanderpokals. Sie benötigten für den 95 Meter langen Parcours nur 36, 21 Sekunden, bis die elektronische Anzeige signalisierte, dass die knapp zehn Liter fassenden Wassertanks der Zieleinrichtung gefüllt waren.

Die Pokalsieger aus Pritzerbe. Quelle: Jürgen Krumnow

Dass die Pritzerber Männer als Sieger vom Platz gehen würden war zwar nicht die Überraschung des Tages. Doch wie sie hatten auch die Männer aus Marzahne mit zusätzlichen Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen einen Sieg ins Auge gefasst.

„Wir wollen endlich den Pokal wieder haben“, sagte der Marzahner Löschgruppenführer Sebastian Grund noch vor den Wettkämpfen. Für den Ehrgeiz der Marzahner gab es einen gewichtigen Grund. Denn als die Männer aus Pritzerbe im Jahr 2014 beim Pokalwettbewerb siegten, hatten sie den über zehn Jahre währenden Siegeszug der Mahrzahner beendet, die ein Abo auf den Pokal zu haben schienen.

Die Frauenmannschaft aus Radewege. Quelle: Jürgen Krumnow

Doch durch den Bedienfehler eines Kameraden an der ultraleichten Tragkraftspritze mit ihren 1000 Liter Förderleistung in der Minute wurden wenige Sekunden verschenkt. So platzten die Träume der Männer aus Marzahne.

Auch andere hatten für diesen Wettkampftag auf der Wiese am Ausgang des Dorfes einen vorderen Platz anvisiert. Voller Zuversicht war der Päwesiner Bürgermeister Hubertus Kühne, zu dessen Bereich Riewend gehört. „Wenn die unter die ersten drei kommen, spendiere ich einen Kasten Bier und bringe den in einem Riewend-T-Shirt ins Gerätehaus.“

Während der Riewender Löschgruppenvize Frank Bels davon sprach, vor dem Wettkampf nur einmal geübt zu haben, hatte Amtswehrführer Jan Lehnhardt von den Forder Männern mehr erwartet. „Das sind alles junge Dachse, da wäre mehr drin gewesen“, kommentierte er deren dritten Platz.

So blieben die Wettkämpfe der Mannschaften von sieben Wehren bis zum Ende spannend. Unter den Zuschauern waren neben Amtsdirektor Guido Müller nahezu alle Bürgermeister oder Ortsvorsteher des Amtsbereiches.

Beim Löscheinsatz Quelle: Jürgen Krumnow

Den von der Mahrzahner Wehr ausgerichteten Wettkämpfen folgte das traditionelle Sommerfest auf der Wiese vor dem Gerätehaus. Auch dem drückte die Feuerwehr den Stempel auf. Neben Kegelbahn, Nagelbrett und Hopseburg zeigten Feuerwehrleute, wie schnell durch ein vergessenes Bügeleisen ein Wohnzimmer in Flammen aufgeht. Nachdem die Wehr das Feuer gelöscht hatte, kamen Mädchen und Jungen der Jugendwehr zum Zuge und bereiteten mit Schaum dem Brand endgültig ein Ende. Als Anerkennung für ihre erfolgreiche Ausbildung zum Truppmann erhielten Oliver Schwierz und Sven Lenkkeit eine vom Förderverein gekaufte Ausgangsuniform überreicht. Als Seiteneinsteiger verstärken die über 40-Jährigen nun die Marzahner Wehr.

Ergebnisse: 1. Platz Pritzerbe mit 36:21 Sekunden; 2. Platz Riewend mit 39:33; 3. Platz Fohrde mit 41:06

Die Frauenmannschaft Radewege startete ohne Konkurrenz und erreichte 1: 02: 92. Sie brauchte nur drei Sekunden mehr als die Radeweger Männer.

Von Jürgen Krumnow

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