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Brandenburg/Havel Pro Seniorenpflege eröffnet Sozialstation
Lokales Brandenburg/Havel Pro Seniorenpflege eröffnet Sozialstation
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07:22 13.08.2014
Umgezogen: Pflegedienstleiterin Petra Köhlmann (l.) und Verwaltungsmitarbeiterin Michaela Wendt im neuen Domizil Breiter Weg 13. Quelle: J. Steiner
Ziesar

„Mit 18 Jahren ist man volljährig. Da dürfen wir ausziehen“, scherzt Petra Köhlmann. Die Leiterin des ambulanten Pflegedienstes vom Pro Seniorenpflege im Land Brandenburg e.V. hat den Umzug vom Pflegeheim Ziesar Am Frauentor in das Haus Breiter Weg 13 hinter sich. Eröffnung ist am Freitag. Damit ist der 1996 gegründete Dienstleister räumlich vom Trägerverein getrennt.

Bei dem neuen Domizil des ambulanten Pflegedienstes handelt es sich um ein ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus, das Pro Seniorenpflege erwarb und sanieren ließ. Mit seiner frischen, orangefarbenen Fassade wertet die Sozialstation das Stadtbild auf dem Breiten Weg auf. Von der neuen Zentrale aus werden 23 Mitarbeiterinnen geführt, die sich mittlerweile um 148 Menschen in den Ämtern Ziesar und Wusterwitz kümmern. Die Dienstleistungspalette reicht vom Essen auf Rädern über Unterstützung im Haushalt bis zur Betreuung in der Pflegestufe 3. Die ältesten Kunden sind mittlerweile hoch in den 90er-Jahren.

Im Haus Breiter Weg 13 gehen nicht nur die Mitarbeiterinnen ein und aus. „Als Sozialstation sind wir Treffpunkt für die Betreuungsgruppe für Demenz. Die medizinische Fußpflege ist hier untergebracht und jeden Dienstag werden von 16 bis 18 Uhr Beratungssprechstunden zur häuslichen Pflege abgehalten“, informierte Pflegedienstleiterin Köhlmann.
Der Sitz des ambulanten Pflegedienstes verbessert die Platzbedingungen für das Personal erheblich. Es gibt jetzt Dusche und Umkleideraum, eine Küche wurde eingebaut, ein großer Aufenthaltsraum steht bereit. Im großzügigen Empfangsbereich ist der Arbeitsplatz von Michaela Wendt, die als Verwaltungskraft auch die Besucherlenkung übernimmt. Gäste können in orangefarbenen Sesseln Platz nehmen. Überhaupt bestimmen warme Töne die Inneneinrichtung der Sozialstation, wie die Blüte im neuen Logo des Trägervereins. „Orange steht für Lebensfreude, Geselligkeit und Optimismus“, weiß Petra Köhlmann, die sich über ihr größeres Büro freut.

Reichlich ausgestattet ist die Immobilie mit Nebengelass auf dem Hof, wo sich früher Werkstatt und Garagen des Fahrzeugbaubetriebes von Heinz Lucht befanden. Der Innenhof bietet Platz für die künftig weiß lackierten Dienstwagen des Pflegedienstes. Ungenutzt bleibt vorerst die Wohnung im Obergeschoss des Vorderhauses. „Es gibt noch Potenzial für neue Angebote. Wie die aussehen können, wird die Zeit zeigen“, sagt Pflegedienstleiterin Köhlmann.

Bei den Umbauarbeiten zur Sozialstation kam es zu einer Entdeckung, die Ziesars Stadtgeschichte bereichern könnte. Installateurmeister Uwe Kühne entdeckte in einem Nebengelass historische Unterlagen, die zum Teil aus dem frühen 19. Jahrhundert stammen. Clemens Bergstedt, Leiter des Burgmuseums, sagte der MAZ: „Wir sind noch dabei, das höchst interessante Material zu sichten. Teilweise befinden sich die Unterlagen in einem schlechten Zustand. Einiger Schriftverkehr betrifft wohl die Anfänge der Stadtsparkasse.“
Dass der ambulante Pflegedienst überhaupt den Verwaltungstrakt des Pflegeheims verlassen musste, hat seinen Grund in neuen Bauvorschriften. Im Heim soll es künftig nur noch Ein-Bett-Zimmer geben. Deshalb wird jeder Platz für in Kürze anstehende Umbauarbeiten gebraucht.

Von Frank Bürstenbinder

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