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Probst Stäblein predigt Sonntag in Roskow

Zum Thema „Fremde“ Probst Stäblein predigt Sonntag in Roskow

In der Roskower Kirche wird an diesem Sonntag ein prominenter Besucher den Gottesdienst abhalten. Im Rahmen der Predigtreihe „Fremde“ wird Probst Christian Stäblein auf die Kanzel steigen.

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Pfarrerin Johanna-Martina Rief.

Päwesin. Hohen Besuch erwartet der Pfarrsprengel Päwesin an diesem Sonntag. Christian Stäblein, Probst der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, wird um 10 Uhr zum Sprengelgottesdienst in der Roskower Kirche erwartet. Als Probst ist Stäblein Stellvertreter von Bischof Markus Dröge. In Roskow findet kein gewöhnlicher Sonntagsgottesdienst statt. Stäblein selbst wird die Predigt halten. Und zwar im Rahmen der Predigtreihe „Fremde“, zu der in den Kirchen rund um den Beetzsee noch bis zum 28. August Gastprediger begrüßt werden. „Mich haben die Leute ja immer“, meint Pfarrerin Johanna-Martina Rief augenzwinkernd.

Die seit Anfang Juni laufende Predigtreihe ist ein besonderes Angebot zur Auseinandersetzung mit einem Thema, das viele Menschen spätestens seit der Ankunft hunderttausender Flüchtlinge in Deutschland beschäftigt. Die Gastprediger vermitteln den Gottesdienstbesuchern ihre Ansichten zum Thema „Fremde“ anhand einer Novelle im Alten Testament. Gemeint ist das Buch Rut, in der die Geschichte zweier Frauen erzählt wird, die als Fremde segensreich in Israel gewirkt haben. Geschrieben vor über 2400 Jahren.

„Fremdheit ist so alt wie die Menschheit. Mit der Predigtreihe wollen wir nicht die Welt verändern, aber Denkanstöße geben“, sagte Pfarrerin Rief der MAZ. Passend zum Thema kann in der täglich geöffneten Päwesiner Kirche eine Ausstellung der Schweizerischen Bibelgesellschaft „Gott hat den Fremdling lieb“ besichtigt werden. Auf zwölf Tafeln sind biblische Herausforderungen zum Umgang mit Fremden dargestellt. Die Ausstellung war im Beisein von Diakonin Bärbel Böer, Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg, eröffnet worden.

„Der Funke ist bei unseren Kirchengemeinden übergesprungen. Denn viele Menschen in den Dörfern sind einst selbst als Flüchtlinge an den Beetzsee gekommen“, berichtet Annemarie Mannzen vom Geschäftsführenden Ausschuss des Pfarrsprengels, dem gemeinsamen Leitungsorgan der sechs Kirchengemeinden. Im kommenden Jahr wird es wieder eine Predigtreihe geben. Im Mittelpunkt steht dann 500 Jahre Reformation. bür

Von Frank Bürstenbinder

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