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Brandenburg/Havel Werkleiter nimmt Bademeister in Schutz
Lokales Brandenburg/Havel Werkleiter nimmt Bademeister in Schutz
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21:09 10.06.2016
Im Marienbad ist am vergangenen Wochenende ein Mädchen von einem Schwimmgast attackiert worden. Quelle: privat
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Brandenburg/H

Der unfassbare Vorfall im Marienbad in Brandenburg an der Havel von vor wenigen Tagen schlägt hohe Wellen und ist Gesprächsthema. Gerade im Internet entwickelte sich seit Veröffentlichung des Textes über die mutmaßlichen Schläge eines 54-jährigen Mannes gegen ein sechsjähriges Mädchen eine hitzige Diskussion. Vor allem auf der Facebookseite der MAZ schaukelten sich in den vergangenen 24 Stunden die Emotionen hoch. Binnen kurzer Zeit erreichte die Nachricht mehr als 55.000 Facebook-Nutzer. Die Nachricht wurde mehr als 440 mal geteilt und fleißig kommentiert. Die meisten äußerten ihr Unverständnis für das Verhalten des Schwimmers und des Bademeisters, der laut den Eltern des Mädchens nicht geholfen hatte.

Schwimmbad-Leiter meldet sich auf Facebook zu Wort

Auf Facebook meldete sich nun auch die Betriebsleitung des Schwimmbads zu Wort. Wegen des Verhaltens der Bademeisters hatte die MAZ bereits am Donnerstag bei Marienbad-Betriebsleiter Fred Ostermann, in der Stadtverwaltung und bei der Münchener Betreibergesellschaft GMF nachgefragt, jedoch bis Freitag von keiner Seite eine Antwort erhalten. Auch die am Freitagnachmittag veröffentlichte Stellungnahme erfolgte ausschließlich auf der Facebook-Seite der MAZ.

Fred Ostermann (M.), Werkleiter im Marienbad, meldet sich zu den Vorwürfen zu Wort. Quelle: V. Maloszyk

„Ausdrücklich distanzieren wir uns von jeglicher Gewalt, vor allem gegen Kinder und Schutzbefohlene. Durch die Einbeziehung der Polizei hoffen wir auf eine vollumfängliche Klärung des Sachverhaltes“, heißt es dort in einem von Fred Ostermann unterzeichneten Beitrag, der im Namen des Marienbads abgesetzt wurde.

Der umstrittene Schwimmmeister wird in Schutz genommen

Und weiter: „Entgegen der Darstellung im MAZ-Artikel hat der diensthabende Schwimmmeister nach Kenntnis des Sachverhaltes sofort reagiert und die Beteiligten des Vorfalls zum Hergang befragt, nach dem er sich vergewissert hatte, dass es dem Kind gut geht.“ Demnach habe die Mutter des betroffenen Kindes umgehend nach der Polizei verlangt. „Der Mitarbeiter (der betreffende Schwimmmeister, d. Red.) wollte sich jedoch erst einen Überblick der Situation verschaffen“, verteidigt Ostermann seinen Mitarbeiter.

Zu möglichen Konsequenzen wird nichts gesagt

Erst später seien die Beamten informiert worden. Bei deren Eintreffen sei die Mutter der kleinen Ida von Sohl dann gefragt worden, ob sie eine Behandlung der Kleinen durch einen Arzt wünsche. „Dies wurde von der Mutter als nicht notwendig erachtet“, so Ostermann in seiner Facebook-Stellungnahme weiter.

Ob es Konsequenzen seitens seines Arbeitgebers für den betreffenden Schwimmmeister geben wird, ließ der Betriebsleiter am Freitag weiter offen. Ein Fehlverhalten des Mitarbeiters, der sich Zeugenaussagen zufolge „vehement“ geweigert hatte zu helfen, scheint die Betriebsleitung jedenfalls nicht zu erkennen.

Von Philip Rißling

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