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Publikum trotzt dem Regen beim Havelfest

52. Havelfest und die 15. Havelkönigin wurden ordentlich gefeiert Publikum trotzt dem Regen beim Havelfest

"Komm wir fahren nach Amsterdam", dröhnt es aus den Boxen und hallt es aus dem Publikum. Schlagersängerin Cora hat die Havelfest-Besucher fest im Griff. Doch sie ist nur ein Hightlight bei der 52. Auflage, die versprochen hatte, eine der erfolgreichsten zu werden. Tatsächlich kamen ganze Besuchermassen - trotz Regen.

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Großer Andrang vor der Bühne beim Havelfest.

Quelle: Maloszyk

„Treibgut“, ein kleines Holzfloß, schippert gemütlich quer durchs 52. Havelfest. Gerade das macht den Reiz dieses Festes aus. Wasser ist das verbindende und das trennende Element dieser Stadt. Und so schieben sich Samstagabend gut gelaunte Besucher dem Wetter trotzend mit Regenschirm durch dichtes Gedränge entlang beider Havelufer.

„Zeit, die nie vergeht“singen die Jungs von „The Rubix“ auf der Bühne am Düker. Ein Stück entfernt zieht ein Duft von Räucherfisch in die Nase. Fischer Lutz Schröder aus Plaue lockt mit vor Ort geräucherten Köstlichkeiten. Doch die Konkurrenz ist groß, Bratwurst, Langos, Brezeln, Eis – für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Aber auch The Rubix bekommen arge Konkurrenz. Vom gegenüberliegenden Heine-Ufer schallt „Ain't Nobody“ herüber. Die Coverband Brass Machine aus der Partnerstadt Kaiserslautern legt mit zehn Mann einen sagenhaft guten Sound vor. Ganz anders punktet der Wahl-Brandenburger Robby Schulze auf der Wasserbühne am Salzhof. Er überzeugt nur mit der Gitarre und einer fantastischen Stimme sein Publikum.

Es ist die 52. Auflage des Havelfestes in Brandenburg an der Havel - und trotz Regen drängen sich die Menschen entlang der beiden Havelufer. Dem Wetter zum Trotz haben die meisten einen Regenschirm dabei. Trotzdem gibt es auch lichte Momente inmitten des Trubels - ganz ohne Nässe. Wir haben ein paar Impressionen.

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So richtig in Fahrt kommen die Fans dann bei Cora und beweisen bei „Komm wir fahren nach Amsterdam“ Textsicherheit. Wo sich die winzigste Freifläche auftut, wird getanzt. „Zugabe“, brüllt es auf beiden Uferseiten. „Let me entertain you“ antworten Brass Machine und Cora lässt nach „In the name of love“ erneut rote Rosen vom Amsterdamer Himmel fallen. Die Schlagerfreunde sind begeistert. Der Rhythmus stimmt auch bei der Goombay Dance Band. An der Seite von Oliver Bendt stehen wie eh und je zwei hübsche junge Damen in knappen Glitzerkostümen. Mit „Sun of Jamaica“ kommt Karibikflair auf, der ehemalige Superhit geht noch immer ins Ohr. Derweil steht Fresh Music Live auf der Stadtwerke-Bühne. „Komm mal nach vorne“, winkt Sänger Benjamin Rose die Partygäste zu sich ran. Das lassen sich vor allem die jüngeren Brandenburger nicht zweimal sagen. Es ist die Musik, auf die scheinbar alle gewartet haben. Die Düsseldorfer spielen Coversongs, die von coolem Rap bis zu gutem Rock reichen, würzen das mit einer Prise Soul Music und DJ-House. „Auf drei springt ihr alle in die Luft, ok?“, ruft's von der Bühne und die Festwiese hebt ab.

Pünktlich fiel am Freitagnachmittag der Startschuss für das 52. Havelfest in der Stadt Brandenburg. Dank der Bundesgartenschau kamen noch mehr Gäste, als je zuvor. Am Wochenende waren viele Brandenburger und Gäste in der City auf den Beinen. Ein Highlight war der Auftritt von Sarah Connor. Wir waren live dabei.

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Auch Katja Blank schwebt wie auf Wolken. Von den drei Kandidatinnen hat sie sich durchgesetzt und ist nun die neue Havelkönigin. „Ich bin sprachlos“ sagt sie, während ein Beifallssturm losbricht. Ihre Freunde vom Karnevalsclub „Havelnarren“ haben sie mit riesigen Plakaten und bedruckten T-Shirts unterstützt. Die 35-jährige Erzieherin, die bereits als Karnevalsprinzessin Bühnenerfahrung gesammelt hat, ist zweifache Mutter und mischt aktiv bei den „Flotten Sprotten“ und den „Hofsängern“ mit. Und was bedeutet nun für sie die Wahl zur 15. Havelkönigin? In ihrem blauen Kleid mit Scherpe und Krone antwortet die glücklich strahlende sympathische Katja Blank: „Ganz viel Positives. Ich möchte die Stadt Brandenburg gebührend vertreten und bin momentan voller Glücksgefühle.“

Derweil zischen die ersten Raketen des Höhenfeuerwerkws über den Nachthimmel.

Von Ina Schidlowski

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