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Brandenburg/Havel Gartenarbeiter geht mit Rasentraktor im Stadtkanal baden
Lokales Brandenburg/Havel Gartenarbeiter geht mit Rasentraktor im Stadtkanal baden
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15:11 27.11.2018
Ein Rasentraktor musste am Dienstag aus dem Stadtkanal geborgen werden. Quelle: Meetingpoint Brandenburg
Brandenburg/H

Am späten Vormittag des Dienstags gab es einen kuriosen Unfall am Stadtkanal nahe der Sankt-Annen-Brücke. Ein Mitarbeiter der Firma GGS wollte den Rasen am Hang mit einem Rasentraktor mähen.

Dabei machte sich das Gefährt selbstständig und rutschte in den Kanal. Der Fahrer landete mit im Wasser, blieb aber zum Glück unverletzt. Das Fahrzeug musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Der Rasentraktor selbst ist nicht besonders groß und schwer, doch Treibstoff, Öl und Schmierstoffe gefährden die Wasserqualität im Stadtkanal. Deshalb mussten Experten der Feuerwehr ran.

„Wir sind mit zwölf Mann zur Unfallstelle gefahren, da war der Mann schon von seinen Kollegen zum Betrieb gefahren worden, damit er sich warme und trockene Sachen anziehen konnte“, sagt Einsatzleiter Lutz Neubert.

„Für uns war es schwierig, an den Ort des Geschehens heranzukommen, weil die Sankt-Annen-Promenade so schmal ist und es keine richtige Zufahrt gibt.“ Deswegen versuchten die Feuerwehrleute zuerst mit einer Handwinde den Aufsitz-Rasenmäher zu fixieren und zu bergen.

Ersteres gelang, Letzteres nicht. „Wir mussten dann doch mit dem großen Rüstwagen auf die Promenade und leider einen Poller wegflexen. Mit der großen Zugwinde gelang uns dann das Herausziehen der Maschine.“ Vertreter der Fachgruppe Wasser waren ebenfalls vor Ort, weil Betriebsstoffe und Benzin ausgelaufen waren. So wurde beratschlagt, wie man das Wasser vor Verunreinigungen schützen kann.

Das Problem: Schwimmende Ölsperren beziehungsweise Ölseparatoren funktionieren erst bei größeren Mengen, so etwa ab 200 Liter. Die Kleinstmengen bekommt man damit nicht heraus. „Insgesamt war es für uns kein besonders schwieriger, aber ein langwieriger Einsatz“, resümiert Neubert.

Ob der Gartenbaufirma, die in der Stadt viele große Grünflächen pflegt, der Einsatz in Rechnung gestellt wird, ist noch nicht entschieden. Das macht ein Mitarbeiter der Feuerwehrverwaltung nach Aktenlage.

Auch die Polizei war vor Ort. Die Beamten nahmen den Unfall zwar auf, verzichteten aber auf eine Anzeige gegen den Fahrer, sagt Heiko Schmidt, Sprecher der Polizeidirektion.

Das Wasser in den Brandenburger Gewässern ist derzeit um die fünf Grad Celsius kalt, das unfreiwillige Kältebad war wohl Strafe genug für den Mann. Zum Glück ist nichts weiter passiert.

Von André Wirsing

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