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Brandenburg/Havel Raub am helllichten Tag in der City
Lokales Brandenburg/Havel Raub am helllichten Tag in der City
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12:38 14.12.2017
Mit einem Messer soll ein junger Mann am Dienstagnachmittag in der Brandenburger Innenstadt aus einer Gruppe heraus bedroht worden sein. Quelle: imago stock&people
Brandenburg/H

Die Polizei ermittelt im Fall eines schweren Raubes, der sich am helllichten Tag am wohl belebtesten Ort der Stadt Brandenburg zugetragen haben soll.

Mann musste am Automaten Geld abheben

Ein 29-Jähriger gab bei der Polizei an, am Dienstag gegen 15.15 Uhr „etwas aus der Puste“ aus der Straßenbahn an der Haltestelle nahe der Sankt-Annen-Galerie ausgestiegen zu sein. Vier ihm unbekannte Männer sollen ihm daraufhin Wasser angeboten haben. Als er das Wasser getrunken habe, sei ihm schwindelig und schlecht geworden. Daraufhin soll einer der vier Unbekannten ein Messer gezückt und ihn damit bedroht haben. Die Gruppe drängte ihn unter vorgehaltenem Messer zu einer nahen Bank, wo er gezwungen worden sei, am Automaten Geld abzuheben. Als der Brandenburger der Bande das Geld übergeben habe, seien die Männer in Richtung Deutsches Dorf verschwunden.

K.O.-Tropfen im Wasser?

Die Polizei sucht nun nach Zeugen. „Wir nehmen die Angaben des Mannes sehr ernst und ermitteln wegen schweren Raubes“, sagt Dajana Sawatzki-Koppe. Auch das Blut des Mannes sei sofort untersucht worden, um Spuren einer möglichen Substanz zu finden, die dem Getränk beigemischt gewesen sein könnte. Ob sich in dem Wasser möglicherweise sogenannte K.O.-Tropfen befanden, ist noch offen.

Polizei sucht Zeugen

„Wir gehen zunächst davon aus, dass es so gewesen ist, wie es uns der Mann geschildert hat. Deswegen starten wir den öffentlichen Zeugenaufruf“, so die Polizeisprecherin. Die Angreifer sollen zwischen 18 und 30 Jahre alt und etwa 1,70 Meter bis 1,80 Meter groß sein.

Zeugen werden gebeten, sich unter 03381 / 5600 1224 bei der Polizeiinspektion Brandenburg oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Auch unter www.polizei.brandenburg.de können Hinweise gegeben werden.

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Von Marion von Imhoff

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