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Rautenbergs Erkrankung betrübt viele

Brandenburg an der Havel Rautenbergs Erkrankung betrübt viele

Aus allen Richtungen kommen Genesungswünsche. Die Nachricht von der schweren Erkrankung Erardo Rautenbergs bekümmert viele Menschen. Die SPD steht indes unbeirrt hinter ihm als Direktkandidaten für den Bundestag und will keinen Ersatz nominieren.

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Erardo Rautenberg (Mitte) kürzlich bei einem Wohltätigkeitslauf in Premnitz.

Quelle: Uwe Hoffmann

Brandenburg/H. Die Nachricht über die schwere Erkrankung von Erardo C. Rautenberg (64), dem Brandenburger Generalstaatsanwalt und SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 60 für die Bundestagswahl, hat am Donnerstag viele Brandenburger berührt. „Unserem Bundestagsabgeordneten wünschen wir für seine Genesung alles Gute. Das gilt natürlich auch für seine Angehörigen. Unbeirrt wird die SPD den Bundestagswahlkampf mit Erardo Rautenberg als Direktkandidaten weiter tatkräftig vorbereiten und bestreiten“, teilte Ralf Holzschuher als SPD-Unterbezirksvorsitzender mit.

Auch Dietlind Tiemann, Rautenbergs CDU-Kontrahentin um das Direktmandat, zeigte sich ehrlich betroffen über die schlechte Nachricht. Es gebe „Momente, da muss jede Politik hintenan stehen. Ich wünsche Erardo Rautenberg persönlich, dass er den Eingriff gut übersteht, wieder gesund wird und sich schnell erholen kann.“

SPD steht fest hinter ihrem Kandidaten

Ob Erardo Rauterberg noch zur Bundestagswahl antreten wird und wie der nun bevorstehende Wahlkampf abläuft, wenn er sich einer Therapie unterzieht, ist noch unklar. Wie die MAZ berichtete, hatte Rautenberg selbst angeboten, auf die Kandidatur zu verzichten, wenn die Partei das wünsche. Brandenburgs SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz und Ralf Holzschuher hatten diesem Ansinnen aber eine Absage erteilt und sich auch in dieser schweren Stunde hinter Rautenberg gestellt.

Für den einen oder anderen Kloß im Hals der SPD-Leute hatte die Nachricht gesorgt, dass Rautenberg noch am Wochenende vor der Operation, nachdem er am Freitag die Diagnose bekam, 10 000 Euro auf das Wahlkampfkonto der Partei überwiesen hatte, um die bisher für ihn angefallene Ausgaben auszugleichen. „Die viele Arbeit, die ich Euch gemacht habe, kann ich nicht begleichen, was mich sehr belastet. Doch war diese Erkrankung nicht vorherzusehen“, schrieb Rautenberg an sein Team.

Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier

Wie berichtet, hat Rautenberg – seit 1996 Generalstaatsanwalt in Brandenburg und damit der dienstälteste in Deutschland – die Tumoroperation am Dienstag den Umständen entsprechend gut überstanden. Er hatte sich im Januar entschieden, als Ersatz und Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier für den Bundestag zu kandidieren.

Von Benno Rougk

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